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Spanien.
lästig und schädlich die vielen Mücken und andereInsekten sind, die in ganzen Schwärmen herumziehen,so nützlich sind dagegen die Seidenwürmer in den süd-lichen Gegenden, von denen man jährlich eine MillionPfund weide, und in g-/ten Jahren, nach einigenSchriftstellern, an drei Millionen Pfund, welches aberwohl etwas übertrieben ist, erhalt; die Bienen, basKermesinsekt, und die Kanthariden oder SpanischenFliegen. — Unter den Produkten aus demMine-ralreiche, ckn denen die Freigebigkeit der Natur über-all sehr sichtbar ist, findet man Eisen, Bley, Kupfer,in großer Menge, so daß diese Erze an vielen Ortenzu Tage ausgehen. Das häufig vorkommende Zinnwird noch dem Englischen vorgezogen. Der großeReichthum an Quecksilber, welchen das Königreich be-sitzt, reichte für die Schmelzhütteu in Amerika nichthin, jetzt wird es einen guten, nicht unwichtigen Han-delsartikel in Europa abgeben, da Spanien seine Ko-lonien in Amerika verloren hat. Gold und Silber la-gen noch bis auf die neueste Zeit wenig genutzt in derErde, weil Peru, Chili rc. in Amerika reichere Aus-beuten lieferte, nun diese aber für Spanien verlorengegangen, so wird der eigene Schatz in Europa auchwohl in der Folge wieder benutzt werden, welche Be-treibung auf Silber und Gold jetzt nur die Unruhenin diesem Lande hindern. In mehreren Gegenden die-ses Reiches brechen Kobalt, Zink, Galmey, Braun-stein, Arsenik, Wiömuth und reines Spießglaö. AnSteinarten findet man nicht nur die zum gemeinenGebrauche nöthigen Mühl- und Schleifsteine, Granit,Schiefer, Gyps, Kalk- und Feuersteine in hinlängli-cher Quantität, sondern man findet auch schönen Mar-mor, Alabaster, Serpentin, Jaspis, schöne Achate,Topase, Amethyste, auch hier und da Rubine, und indem Flußbette desManzanares auch Diamanten. Eindem Königreiche oder der Landschaft Leon eigenes Pro-