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ringe« Fleiße, den die Spanier auf Ackerbau, Hand-werke und Manufakturen vor Königs KarldesDrit-ten Regierung wendeten, zu suchen, theils in denstarken Abgaben an die Kirchen, Klöster und Rom.Eine große Anzahl Städte, Flecken und Dörfer istdadurch arm geworden, und in Verfall gerathen, Laßdie Klöster die Ländereien und Güter derselben, ent-weder durch Vermächtnisse, oder durch Kauf an sichgebracht haben, die dadurch von allen Abgaben an denKönig frei geworden; weil aber hierdurch die KöniglicheKasse verlor, und dieser Verlust auf eine andere Arterseht werden mußte, so wurden die Abgaben der Ein-wohner erhöhet, damit die auf jeden Ort gesehteSumme herauskam. Hierdurch wurde nun die Lastder Unterthanen von Jahr zu Jahr vergrößert, siekonnten nicht leben und mußten Haus und Hof ver-lassen. Der oben erwähnte Monarch verordnete je-doch, mit Bewilligung des PabsteS, daß die Mönchevon allen seit 1737 an sich gebrachten Gütern, die ge-wöhnlichen ordentlichen Auflagen entrichten, und künftigkeine neue Güter erwerben sollten. Dieses ist haupt-sächlich die Ursache, warum Spanien, bei allenseinen großen Geldzuflüssen, immer arm blieb. —Was nun den Finanzzustand Spaniens an-betrifft, so fielen durch den Aufwand, der im 16tenJahrhunderte zu großen Unternehmungen rc. gemachtwurde, und dann durch einen nicht guten Staatshaus-halt bis zu Ende des 17ten Jahrhunderts die Ein-künfte nicht nach Verhältniß der sich je länger je mehrvergrößernden Kronschulden aus, ja sie waren meinemsolchen Zustande, daß mau vielleicht in der ganzen Ge-schichte der gegenwärtigen Europäischen Staaten keinähnliches Beispiel ausweisen kann. Am Ende des17ten Jahrhunderts beliefen sie sich nicht höher, alsauf 7 bis 8 Millionen Franz. LivreS. Philipp derFünfte ließ deshalb den Französischen Kameralisten