Band 
Hundert und sechs und funfzigster Theil, welcher die Artikel Sonntag bis Speckstein enthält.
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320 Spannkraft.

In Suppen kann man sich des Petersilienkrautes, derSelleriewurzeln und der Petersilienwurzeln bedienen.Man soll überhaupt mehr gebratene, geräucherte undeingepöckelte Gerichte, als gekochte auftischen, unddabei Senf, der mit Wein, Citronensaft oder Essigangerieben worden, wie auch eingemachte Heidelbeeren,Johannisbeeren, saure Kirschen oder auch in Essigeingelegte und saure Gurken, ausgewellte Selleriewur-zeln mit Essig und Baumöl genießen. Zur Abwech-selung können auch alle Arten von Fischen, sie mögenfrisch gesotten, emgesalzen oder getrocknet seyn, geges-sen werden. Der frisch gesottenen Fische kann mansich mit Essig oder Citronensaft und Baumöl mit gu-tem Ruhen bedienen, oder auch diese, wie auch die ge-trockneten, mit einer sauren Brühe zubereitet essen.Man kann auch solche gebraten genießen. DieHauptsache ist aber immer bei dem Genusse allerSpeisen die Mäßigkeit, weil uns auf diese Weise dieSpeisen das Nahrhafte am leichtesten mittheilen kön-nen ; wenn man seinem Magen ein gewisses Maaßtäglich des Mittags, nach dem Verhältnisse seinerKonstitution, giebt, und des Abends nur wenig ge-nießt. In einem kleinen Maaße bekommen uns alleGerichte, nur das Zuviel vergiftet auch die gesundestenSpeisen. Das Thee- oder Kaffeetrinken zum Früh-stücke, und das MitragSessen mit einer heißen Kraft-brühe anzufangen, sind dem Magen höchst schädlich,und nur die Gewohnheit kann diesen Genuß minderschädlich machen; denn der heiße Kaffee, Thee rc. er-schlafft die ganze Verdauungökraft und Elasticität desMagens für den ganzen Tag und verdünnt den Spei-chel. Man esse daher zum Frühstücke trockene Sem-mel oder Brod, trockene Speisen, mit welcher man auchdas Mittagsessen anfängt, vermeide alles Zwischenes-sen zwischen den Mahlzeiten, halte Maaß, und verwerfeden so beliebten Branntwein, als den sichersten Zer-