Band 
Hundert und sechs und funfzigster Theil, welcher die Artikel Sonntag bis Speckstein enthält.
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Spargel.

Hier noch einige Methoden des Spargel-baues. Ein Liebhaber der Gärmerey, der sich be-sonders mit dem Spargelbaue beschäftigte, giebtfolgende durch mehrjährige Erfahrung erprobte Me-thode den Spargel mit wenigen Kosten zur größtenVollkommenheit zu bringen. Man nehme guten Spar-gelsamen und lege ihn im Frühjahre, Monac May, ineine Grube, die ^ bis eine Elle tief in die Erde ge-macht worden. Man lege nämlich erst in einen Nel-kentopf recht guten vermoderten Mist, über welchenman zwei Finger hoch gute Gartenerde schüttet, undauf diese lege man drei Samenkörner und bedecke siewieder mit einem Finger hoch Erde. Wenn die Pflan-zen vier Wochen gestanden haben, so ziehe man dieschwächsten davon aus, und laße die stärkste stehen.Im Herbste nimmt man wieder vermoderten Mist,umlegt damit die junge Pflanze, und zwar so hoch,als ungefähr die Hälfte von ihrer Höhe auSträgt, undmacht einen Finger hoch Erde über den Mist. Dasjunge Kraut von der Pflanze schneide man nicht ab,sondern lasse es daran sihen, so daß die Grube wiederhalbvoll ist. Zum Frühjahre lockert man die Erdewieder aus, ohne der Pflanze zu nahe zu kommen,welche in diesem Jahre schon 14 Ellen hoch wachsenwird. Man mache nun im Herbste die Grube mitklarem verrodetem Dünger und guter Gartenerde demandern Erdboden gleich, schneide daö Kraut eineViertelelle hoch über der Erde ab, und grabe zumFrühjahre das ganze Beet 4 Zoll tief um. ZumHerbste belege mau jede Spargelpflauze mit einemNelkentopf voll klarem, verrodetem Dünger, und denIleberrest beschütte man mit guter Gartenerde, und er-höhe das ganze Beet eine Viertelelle mit solcher Erde.Die Stangen werden wieder eine Viertelelle lang ab-geschnitten, und solches darum, daß die Wurzel, diebeinahe ^ Ellen tief liegt, durch die offnen Röhren