Band 
Hundert und sechs und funfzigster Theil, welcher die Artikel Sonntag bis Speckstein enthält.
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Sparkasse.

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ist schon oft ein Gegenstand der Untersuchung vonEltern und Erziehern oder Pädagogen gewesen; manhat sich dafür und dawider ausgesprochen, und hat dieAbweichungen von der Bahn, Geiz und Verschwen-dung, wohl erwogen, in deren Mitte nun die Sparsam-keit tritt, die für die Sparkassen, selbst bei Kindern,spricht, und die Mehrheit der Stimmen ist dem Dafürbeigetreten. — Man klagte mit lauter Stimme überden steigenden Luxus schon vor mehreren Jahrhunder-ten, besonders aber in dem 17ten und löten Jahrhun-derte, wo er alle Stände zu ergreifen anfing, und sichnicht mehr aufdie höheren Stände und den Reichthumallein beschrankte, nicht mehr die Luxuriösen, sondernauch manchen arbeitsamen, ökonomischen und recht-schaffenen Bürger des Staats traf und ihn zum Ge-genstände des Mitleid'ö machte. Ein sich zu weit aus-breitender Luxus ist eine Quelle der Zerrüttung häus-licher Glückseligkeit; er stört die Ruhe einer Familieund verbreitet Unzufriedenheit; so wie daö Wohl desStaats durch häufig entstehende Co'ncurse, durch Ein-griffe in die anvertrauten öffentlichen und Privat-Kas-sen, durst) Unterschlagung der von der Regierung ver-ordneten Abgaben, heimliche Emweichnngen, Ange-wöhnung des TrunkeS rc. offenbar gehindert wird.Daher ist es wohl von nicht geringer Wichtigkeit diehäusliche Erziehung so einzurichten, daß Kinder, undJünglinge oder Jungfrauen schon früh auf eine ver-nünftige Art gewöhnt werden, mit dem Gelde ökono-misch umzugehen, und wenn man die Jünglinge, vomKnaben an, auf eine weise Sparsamkeit, einen weisenGebrauch des Geldes aufmerksam macht, und ihnendaö wöchentliche Taschengeld, oder die kleinen Geschenkean Gelde mit der Deutung, außer kleinen Ausgaben,das klebrige zu größer» Zwecken zu ersparen, giebt, somuß man Letztere, die Jungfrauen, vom kleinenMädchen an, insbesondere auf den unnützen Putzaufmerksam machen, ihnen nie in früher Zeit Toilette