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Sparkasse.
richtig ist dieser Einwurf nicht, wenn man die Spar-kassen als Mittel zuni Zwecke betrachtet, und die Kin-der mit ihrem empfangenen Gelde nur auf die Spar-büchse verweiset, das heißt, daß sie keinen andern Ge-brauch von dem Gelde machen sollen, als es in dieSparbüchse zu thun, um sich auf diese Weise einkleines Kapital zu erwerben. Wenn man dabei nochdie Lehren giebt: daß man alle Bedürfnisse beschrän-ken, alle Genüsse zu entbehren suchen müsse, um nurseine Sparkasse zu vermehren. Eine solche Erziehungwürde natürlich den beabsichtigten Zweck, die Kinderan einen gewissen ökonomischen Haushalte zu gewöh-nen und schon früh mit dem Gelde umgehen zu lernenverfehlen. Nein dieses ist der Zweck der Sparkassennicht, Kinder nur Liebe zum Gelde beizubringen, inihnen nur den Sinn für das blanke Metall zu erwek-ken. Auch findet sich bei den Kindern nicht so leichtdiese Neigung, sie müßte denn eine von den Elternübertragene, ein Erbfehler seyn. Die Anwendungvon Sparkassen, Sparbüchsen, in Familien für dieKinder hat den Zweck, daß von dem wöchentlichenoder monatlichen Taschengelde erübrigte Geld aufzu-bewahren, um es späterhin zu besonderen Zwecken,als bei einem Geburtstage der Eltern, Geschwister,zu dem Weihnachtsfeste rc., um kleine Geschenke zukaufen, anzuwenden. Es wird hierdurch dem Kindebloß die Lehre gegeben, mit dem Gelde zweckmäßigumzugehen, es nicht zu nutzlosen Spielereyen undLeckerbissen zu verwenden, sondern zu nützlichen Sa-chen , wobei aber wieder das Alter des Kindes berück-sichtiget werden muß, indem nur Kinder, die noch inden Jahren sind, wo sie an Spielwerken Vergnügenfinden, man ihnen auch diese zu kaufen erlauben, je-doch ihre Wahl dabei immer auf solche Gegenständeleiten muß, die zugleich einen Nutzen, und Gelegenheitdie Wißbegierde der Kinder zu reizen geben, wobei
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