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Sparbüchs en an; sehe das Ziel, für das ersparte Geldetwas Nützliches anzuschaffen, nicht zu weit hinaus, sowird hierdurch dem Uebel: das Geld lieb zu ge-winnen, und es nicht als Mittel zum Zweckzu betrachten, Schranken gesetzt. — Bei derglei-chen: Erziehungsplane, so wie überhaupt bei allen, istes durchaus nothwendig, nach Dörrten, daß manharmonisch nach demselben verfahre, daß der Vaternicht anders lehre und lenke, als die Mutter, undBeide wiederum nicht anders, als der bestallte Lehrerund Erzieher, wenigstens müssen sie sich nicht gera-dezu entgegenhandeln. Können sie sich in ihren Mei-nungen nicht vereinigen, so ist es am besten, daß nurEiner oder Eine die eigentliche Erziehung übernimmt,und für das Kind am Vortheilhaftesten, wenn der- oderdiejenige das Geschäft besorgt, welche die Sacheam besten versteht. Durch einen Machtspruch Erzie-her seyn zu sollen, wird schwerlich Jemand ein guterErzieher werden; das Wollen allein ist auch nicht hin-reichend , kann aber zum Zwecke führen; in einzelnenFällen reicht selbst das Können und Wollen nicht hin,man suche dann zu können, was man kann.
Nach dieser Abhandlung der Sparkassen,Sparbüchsen rc. bei den Kindern, komme ich nunzu den Mitteln: einen sogenannten Nothpfennigbei unvorhergesehenen Vorfällen zu erübrigen, bei Er-wachsenen. Ehe man Wittwenkassen, Sterbe-kassen und ähnliche Institute hatte, um seinen Hin-terbliebenen gewisse Summen zu sichern, wie eö inneuer und neuester Zeit der Fall ist, suchte schon jederFamilienvater nach seinem Hintritte seiner Familie,besonders aber seiner hinterlassenen Wittwe, ein klei-nes erspartes Kapital zu hinterlassen, welches sie dochvor dem ersten Mangel und den Ausgaben schützte odersicherte, bis sich andere Hülföquellen darboten, wodurchdie Familie ihren ferneren Unterhalt ziehen konnte.