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Sparkunft.
erhalten und noch Köche und Gehülfen herbei gerufenworden, an einer großen, besonders erbetenen Gesell,schaft ein prächtig verschwenderisches Gastgebot, nnck'avaro, zu geben, wobei alle Gäste gähnenund einschlafen, und wofür keiner von ihnen rechtDank weiß. Bei diesem allen hat die Hausfrau sehrden Beistand getreuer und zur Sparsamkeit und Ord-nung mit geneigter Bedienten nöthig, sie sucht auch,so oft sie neue Bedienten erhält, obgleich sie nicht gernwechselt und Bediente um sich hat, von denen sie schonzwanzig und mehrere Jahre bedient worden ist, den-selben gleich die Begriffe davon beizubringen, undsolche zur Liebe und Folgsamkeit gegen ihre Ermah-nungen zu bewegen. Ihre größte Strafe ist, wennsie drohet, daß sie einen Bedienten, wenn er nichtfolgen wolle, abschaffen würde. Sie hat ungeachtetihres liebreichen Umganges, dennoch Ansehen undFurcht, weil ein jeder weiß, daß sie Alles bemerkt,daß ihren Augen nichts entwischt, und daß nichts sogeringe ist, daß sie nicht ihre Aufmerksamkeit daraufrichten sollte, und daher ist ein jeder auf seiner Hut,und ungeachtet aller ihrer genauen und auf das Aeus-serste gehende Sparsamkeit, dient ein jeder lieber beiihr, als in andern Häusern, wo in gewissen Stückenein Ueberfluß herrscht; denn bei ihr erseht die Ord-nung Alles, und es ist Allen sehr angenehm, daß esihnen nie an dem Nöthigen fehlt, wie in andern Häu-fern, wo die Bedienten oft im Ueberfluß sind, dannaber auch wieder auf längere Zeit Mangel leiden müssen.Unsere Hausfrau hat acht Kinder zu versorge»; sieüberlegt sorgfältig voraus, was ein Jedes an Klei-dungen hat; was die älteren ablegen, wird nicht weg-geworfen, ehe nicht überlegt worden, ob daraus nochein Kleidungsstück für ein jüngeres verfertiget werdenkann. In einigen Stücken spart sie nichts, sondernsorgt vielmehr, daß solche ja zeitig genug von den be«