Band 
Hundert und sechs und funfzigster Theil, welcher die Artikel Sonntag bis Speckstein enthält.
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Sparsiedeherd. 467

zu sehr zusammengesetzt schien, um im gemeinen LebenNutzen zu schaffen, fügte er in der Absicht die Naturder Feuerhihe und die Gesetze ihrer Wirkungsartimmer vollkommener kennen zu lernen, noch andere Vor-richtungen hinzu. Der Dampf, der von der kochendenFlüssigkeit emporstieg, wurde durch Röhren in einZimmer unmittelbar über der Küche in ein Faß mitkaltem Wasser geleitet. Mit diesem ohne neue Feue-rungskosten erwärmten Wasser wurden an dem fol-genden Tage die Kessel statt des kalten Wassers wiederangefüllt. Damit das warme Faß während derNacht nicht erkalte, war es in ein größeres Faß ge-stellt und die Zwischenräume zwischen beiden warenmit Wolle angefüllt. Das Abkühlen des Dampfesauf seinem Wege vorn Kessel bis in das Faß wurdedadurch verhütet, daß man die Verbindungsröhre mitwollichten Schaffellen bedeckte und so die Berührungmit der atmosphärischen Luft verhinderte. Durch eineandere Vorrichtung wurde auch der Rauch in Contri-bution gesetzt. Er wurde bei seinem Hervorkommenunter den Kesseln aufgehalten, und unter einen gro-ßen, mit kaltem Wasser angefüllten Kessel geleitet,um daselbst seinen bei sich habenden Wärmestoff abzu-setzen. Von zwei Kesseln wurde der Rauch unter ei-nen Ofen geleitet, in welchem für den folgenden Tagdas Brennholz vier und zwanzig Stunden getrocknetwurde. In einer kleinen Küche, dicht neben der be-schriebenen, die als Muster zur Nachahmung angelegtwar, und zum Besehen beständig offen stand, warenfünf Kessel von verschiedener Größe, alle durch einFeuer heizbar, in einem halbkreisförmigen Mauerwerkebefindlich. Der davon aufsteigende Rauch heißtenach Belieben entweder einen Ofen oder Wasser, wel-ches ein hölzernes Faß, daß aufrecht auf dem Mauer-werke stand, enthielt. Eine kupferne, auswendig ver-zinnte Röhre, die durch das Faß ging, leitete den

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