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Hundert und sechs und funfzigster Theil, welcher die Artikel Sonntag bis Speckstein enthält.
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482 Sparsiedeherd.

laubt, die in den öffentlichen Küchen zu München aucheingeführt sind. — Rumford hat in München auchverschiedene Versuche mit Rosten von gemeinen Back-steinen, die eckig gelegt werden, gemacht, und er hatgefunden, daß sie besser waren, als die von eisernenStäben, und auch wohlfeiler. Um die Kosten bei derAnlage der Feuerherde zu verringern, kann man auchdie Oeffnung des Herdes zum Einlegen der Feuerungmit einem Ziegel oder flachem Steine verschließen;eben so auch die Thür der Aschengrube und den Dam-pfer im Kanal, der den Rauch in den Schornsteinleitet. Nach diesen Grundsätzen wurde eine Kücheangelegt, in der nichts von Metall war, außer der Kes-sel. — Auch bei Armeen im Felde, wenn die Truppenauf kürzere Zeit, wie z. B. bei Waffenstilleständen imBivouak liegen, kann man eine ähnliche Feuerung an-bringen. So z. B. wurden die Bayerschen Truppenin den Französisch-Deutschen Kriegen aus diese Weisemit einer Küche versehen. Es wurden nämlich füreinen Theil dieser Truppen vier große länglichte vier-eckige Pfannen von dünnem, verzinntem Kupfer aufeinem kreuzförmigen Mauerwerke befestiget. JedePfanne hatte ihren Herd, welcher durch doppelte, mitDämpfer versehene Kanäle mit einem gemeinschaftli-chen Schornsteine in der Mitte des Kreuzes in Ver-bindung stand. Die Dämpfer waren dünne flacheZiegel, die Roste für die Feuerung waren eckig gesetzteZiegel, und die Oeffnungen des Herdes und der Aschen-grübe wurden mit ausgehöhlten Ziegeln verschlossen.Unter dem Boden einer jeden Pfanne waren der Langenach drei Züge. In dem mittlern, der die Länge derbeiden andern hatte, brannte das Feuer. Die Oeff-nung zum Einlegen der Feuerung ist an dem, von demSchornsteine entferntesten Ende der Pfanne. DieFlamme dringt daher bis ane Ende des mittelsten Zu-ges, theilt sich dann, kehrt in die beiden Seitenzüge