Band 
Hundert und sechs und funfzigster Theil, welcher die Artikel Sonntag bis Speckstein enthält.
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484 Sparsiedeherd.

ford in dem Hause eines Leiwandhändlers zu Dublin,als ein Muster füx Bleichen ein. Sie ist 8 Fuß breit,10 Fuß lang und 2 Fuß tief, und hat einen hölzernenausgeholten Deckel, der den Dampf vollkommen inden Kessel einschließt. Dieser Deckel wird durch einSeil aufgehoben, welches über einer Rolle läuft. Un-ter der Pfanne befinden sich fünf Züge, die nach derLänge der Pfanne laufen. Um ihre Außenseite findkeine Züge; allein die Backsteinwände, welche die kalteLuft abhalten, sind doppelt, und der Raum dazwischenist mit Holzkohlenstaube angefüllt. Die Feuerung brenntim andern Ende des mittlern Zuges auf einem schüftselförmigen Roste. Die Flamme läuft bis zum äußer-sten Ende der Pfanne in diesem Zuge fort, theilt sichdann, und kehrt in den beiden nächsten Zügen nachvorne zurück; dann wendet sie sich rechts und links,geht wieder in den beiden äußeren Seitengängen bisan das äußerste Ende der Pfanne, und tritt von da inzweiKanäle, welche sie in die Züge einer andern Pfanneleiten, unter der sie gleichfalls ihren Kreislauf machtund das Wasser erwärmt, welches zur Anfüllung derersten Pfanne bestimmt ist. Diese Pfannen sind vonsehr dünnem Kupferbleche, welches der Hitze stärkerenWiderstand leistet, als das gewöhnliche dicke; dahersind sie nicht nur dauerhaft, sondern beide zusammenkosten auch weniger, als eine einzige Pfanne nach deralten Einrichtung. Nach einer Berechnung eines Her-reu D ü ffi n würde die allgemeine Einführung solcherPfannen in Irland eine Ersparung der Feuerungsro-sten von 50,000 Pfd. Sterl. oder 300,00t) Thalerbewirken. — In einem Waschhause der DublinerSocietät wurden zwei länglich-viereckigte Pfannen an-gelegt, wovon die eine durch die Feuerhitze und die anderedurch den Rauch erhitzt ward. Wenn der Rauch inden Zügen der zweiten Pfanne cirkulirt hat, so tritt erin einen langen Zug, der rings um die Seiten eines