Sparfledeherd. 485
TrockenzimmerS läuft, geht dann durch eine Wand indaSPlättzimmer und entweicht durch den Schornstein.Der Boden der zweiten Pfanne liegt mit dem obernRame der ersten gleich, so daß das warme Wasseraus der zweiten in die erste durch einen messingenenHahn hineingelassen werden kann. Der Dampf vonder Hauptpfanne tritt durch den hölzernen Deckel ineine hölzerne Röhre, die in eine andere Röhre führt,und den Dampf in das Trockenzimmer leitet, wo sichdiese hölzerne Röhre in eine kupferne von 3 Zoll imDurchmesser endet, die den Dampf durch die Mittedeö Trockenzimmers und endlich durch eine Oeffnungim Fenster in die Luft leitet. Der Ofen zum Heißender Plätteisen ist von Backsteinen. Der Boden isteine hohle Pfanne von gegossenem Eisen, die fast ganzmit feinem Sande angefüllt wird. Diese Pfanne, un-ter der sich ein verschlossener Herd zum Feuer befindet,wird, da der Sand ihrer Oberfläche vor der kalten Luftschuht, leicht rothglühend, und die Plätteisen, die manunter den Sand auf die Metallplatte legt, werden inkurzer Zeit erhitzt. Dieser Plättofen, steht im Trok-kenzimmer, aber die Thür zum Einlegen der Eisen, sowie die Thür des Herdes und der Aschengrube öffnensich alle in daö Plättzimmer. Der Rauch von diesemOfen geht auch durch eine metallene Röhre in das Trok-kenzimmer, welches Zimmer auch besonders geheißtwerden kann, und zwar vermittelst eines kleinen Feuerher-des, der sich in den Zug öffnet, durch welchen der Rauchvon den Pfannen in dieses Zimmer hineingeleget wird.Er ist außerhalb des Trockcuziiumcrö da angebracht,wo sich der Zug mit der zweiten Pfanne vereiniget.Wenn er nicht geheiht wird , so verschließt man durcheine eiserne Platte die obere Oeffnung, wo die Flammeunter den Zug schlägt; ist er aber geheißt, so werdendie Thüren zum Herde der Hauptpfanne und das Zug-loch in der Aschengrube geschlossen. Damit der obere