Band 
Hundert und sechs und funfzigster Theil, welcher die Artikel Sonntag bis Speckstein enthält.
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486 Sparsiedeherd.'

Rand der Hauptpfanne nicht zu hoch über den Fuß-boden des Waschhauses emporsieht, und damit dieWäscherinnen in dem Kessel arbeiten können, ohneeinige Stufen hinauf zu steigen, so ist der Rost undder Boden der Züge unter der Pfanne fast dem Fuß-boden gleich, und die Aschengrube liegttiefer. VordemFeuerherde aber ist ein Platz, drei Fuß ins Gevierteund zwei Fuß tief in den Fußboden eingemauert, umden Zugang zum Feuerherde und das Anzünden desFeuers bequemer zu machen. In den beiden Seiten-wänden dieses Vorplatzes, rechts und links, sind Wöl-bungen zum Aufbewahren des Holzes. Solche Vor-plätze sind sehr nöthig, weil sonst der obere Rand derPfanne zu hoch über dem Fußboden steht. Man kannzwar vor den höher liegenden Pfannen Stufen anle-gen; allein sie sind unbequem, und kosten mehr, alssolche Vorplätze. Wenn es aber nicht die Lage erlaubt,einen Vorplatz anzubringen, so müssen um das Mauer-werk der Pfanne Stufen angelegt werden; wie mansie in der Küche des Hospitals lu kiata zu Veronafindet. Die Züge unter der Hauptpfanne des Wasch-hauses der Dubliner Societät haben nicht die Einrich-tung, daß sie die Flamme theilen und in zwei Strömeleiten, sondern sie laufen unter ihr von Seite zu Seite.Die Thür des Herdes ist an der Seite der Pfanne.Die Flamme geht und kommt zweimal von vorn undhinten, tritt dann in einen mit einem Dämpfer verse-henen Kanal, der sie in die Züge der zweiten Pfanneleitet. Um die Züge leicht reinigen zu können, so sindihre Enden offen gelassen, und können mit einer dop.pelten Wand von Backsteinen geschlossen werden, de-ren Fugen man auswärts mit nassem Thone bestreicht.Rumford legte auch in dem Arbeitshause zu Dublineinen großen Kessel an, der als Muster dienen undzeigen sollte, wie ein großer Saal von dem Feuer ei-nes Küchenherdes zugleich mitgeheitzt werden könne.