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ferhandwerk, oder besser die Töpferkunst erlernte; dannzufällig bei einem Professer in Halle Collegia über dieKameral-Wissenschaften hörte, dann wieder gezwun-gen ward, zu seiner Töpferkunst zurückzukehren, undder zufällig durch den Fürsten Leopold von Des-sau, mit dem Beinamen der alte Dessauer, die-sem Monarchen empfohlen wurde, um ihm einen gutenKamin zu bauen. Hier sah ihn nun der Monarch arbei-ten, unterhielt sich mit ihm, und war verwundert überdie Kenntnisse imKameralfache, die Eckert dem Mo-narchen bei einer gewissen Gelegenheit entwickelte. DerKönig ernannte ihn zum Hofrath, und späterhin zumGeheimen Rath, weil er dessen Vertrauen in den An-gelegenheiten, wozu er angestellt war, rechtfertigte. DieStaatsverwaltung Friedrich Wilhelms d. Ersten,bewies auch, daß Niemand über seinen Staatshaus-halt zu klagen nöthig hatte; denn wenn er gleich strengewar ( man berücksichtige die Zeit und vergleiche dannandere Staaten mit Preußen), so beglückte er doch,wo er nur konnte, seine Unterthanen, nahm 18,01)0vertriebene Salzburger in sein Land auf, und verwen-dete aufKoloniswn in Zeit von lOJahren 5 MillionenThlr.; legte Armen-, Waisen-, Fabrik-, und Manufak-tur-Gebäude, ja ganze Dorfschaften an, kurz war derWohlthäter seines Volkes, und hinterließ bei einem Heerevon 70,000 Mann, noch 9 Millionen Thaler in demSchatze. Dieses sey genug um hier zu beweisen, daßdieserMonarch kemVerächter der Wissenschaften war;er sah nur aufden praktischen Nutzen, den sie gewährten;nur auf die Resulcace, die daraus hervorgingen; daherhatten nur die Grundwissenschaften bei ihm werth. Erhatte also nie die Absicht, Gundlingen mit seinem Wis-sen, mit seiner Gelehrsamkeit lächerlich zu machen, son-dern nur Einige aus den Umgebungen des Monarchensuchten die Schwächen dieses Mannes auf, um sichbei einer der nächsten Gelegenheiten an ihm zu reiben,seine Blößen der Welt aufzudecken, und ihn der Ver-