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fein gepulvert, hinzu. Von dieser Salbe soll nun einehinlängliche Menge, und zwar gemeiniglich dick, aufden kranken Theil gestrichen werden. Dieses Mittelsoll zu Zeiten von gutem Erfolge seyn, wenn sich dar-nach Eiter seht. Robertson *), der den trocknenSpath für erblich hält, und die Dänischen Pferdesehr stark damit behaftet wissen will, wenn sie nichtaus einem guten Gestüte seyen, räth, um ihn zu hei-len, an, daß man erst den sich gebildeten kleinen Eal-lus mit einem Stocke (er nahm den Aderlaßstock) solange klopfen soll, bis solcher ganz weich wird; dannsoll man nehmen Euphorbientinktur, Myrrhentinktur,Origanumöl, von jedem ^ Loth, solches untereinandermischen, und den Ort damit täglich zweimal mit die-ser Salbe schmieren, bis sie verbraucht worden. Wennder Spath noch im Werden, also noch nicht völligausgebildet ist, soll dieses Mittel sehr gut seyn, ist er dage-gen schon alt, so darf man sich keine unfehlbare Wir-kung davon versprechen. Gegen den sogenannten O ch -senspath will dieser Schriftsteller folgende Salbesehr gut befunden haben. Man nehme: pulverisirteöEuphorbium, 4 Loth; sublimirtes Quecksilber, 1 Loth;Spanische Fliegen, 1^- Loch, Vitriolöl oder Schwe-felsäure 40 Tropfen; Steinöl, 2 Loth, und Dostenöl,1 Loth. Dieses Alles mache man nun zu einer Salbezusammen, und schmiere damit den Spath, welchesmit einem hölzernen Spatel geschehen muß, weil esmit den Händen nicht gut geschehen kann. Wenn dieSalbe ausgeschmiert oder gestrichen worden, muß daöPferd hoch aufgebunden werden, damit es nicht mitdem Maule dazu kommen und daran lecken kann, wel-ches ihm nicht dienlich seyn würde. Man setzt den
*) Pserdearineikuiiji, oder gründlicher Unterricht, die äußerli-chen und innerlichen Gebrechen der Pferde aus dem Grundetu heilen rc. Herausgegeben von DyonisiuS Robert-son. öte Anst. Wien, 1789. S. t8Z u. f.