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Spath.
Gebrauch dieser Salbe vier Tage lang fort, so wirdder Schaden völlig geheilt seyn. Bei dem Blut-oder weichen Spath räth dieser Schriftsteller fol-gendes Mittel an. Man nehme 4 Unzen Weingeist,3 Gran Kampher und 8 Unzen Terpentingeist, mischees zusammen, und reibe damit den Spath täglich ein-mal gut ein, bis sich die Geschwulst zertheilt hüt. —Einige machen ihre blasenziehenden Salben zurHeilung des Spaths auf folgendeWeise. Man nehmeLorbeeröl und Nervensalbe, von jedem eine Unze; Spa-nische Fliegen in Pulver, ungefähr ^ Loth; Subli-mat, 4- Loth, und mische Alles zur Salbe. Andere ge-brauchen Euphorbium ohne Sublimat, welches abernicht so gut seyn soll, weil das Euphorbium, obgleiches ähend ist, nicht so weit oder tief eindringt, daß sichEiter bildet, sondern einen harten Grind oder dickesSchorf hervorbringt, wodurch oft Schmerz und HiHeveranlaßt und dadurch ein Zufluß von Feuchtigkeitennach dem Knie geleitet wird, so daß selbst die nervig-ten Theile davon ergriffen werden, welches sorgfältigvermieden werden muß. Einige vermischen die But-ter vom Spießglase mit ihren blasenziehenden Mit-teln ; Andere schneiden das Haar weg, reiben den Spath,bis solcher beinahe wund wird, und legen dann einPflaster von Pech und Sublimat, oder Arsenik auf dieStelle, und lassen solches darauf liegen, bis es ab-fällt, womit dann ein dicker Grind zugleich heruntergeht. Diese Methode soll jedoch selten von großemNutzen seyn. Gibson hat alle die genannten Mittelund noch mehrere andere gegen den Spach gebraucht,aber sie nie so heilsam, als das folgende Mittel gefun-den, welches aber oft gebraucht oder wiederholt werdenmuß; es verstreicht daher eine geraume Zeit, ehe dieHeilung vollkommen bewirkt wird: Man nehme Ner-vensalbe und Althäsalbe, von jeder 2 Unzen; Quecksil-ber, 1 Unze. Das Quecksilber muß in einem Mörser