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Spath.
mit einer oder anderthalb Unzen Venetianischen Ter-pentin gerieben werden, bis eö bleyfarbig wird, undsich keine Kügelchen mehr zeigen. Dann vermischeman es mit andern Salben, und wenn diese wohl ver-bunden sind, so thue man 14- Quentchen SpanischeFliegen in Pulver, 1 Quentchen Sublimat, und 2Quentchen Origanumöl hinzu. Die Spanischen Flie-gen müssen frisch, und nicht gelb oder braun, nochstinkend seyn; denn wenn solche verdorben sind, so ha-ben sie ihre Wirksamkeit verloren. Das Haar muß sodicht, als möglich, an der Haut weggeschnitten, unddann die Salbe ziemlich dick auf den Theil geschmiertwerden. Dieses muß des Morgens geschehen, wobeidas Pferd den ganzen Tag über aufgebunden stehen undweiter kein Stroh unter sich haben muß, als genugist, das Thier zum Stallen zu reizen, wenn es andersgewohnt ist, auf die Streu zu harnen. Am Abendkann man es losmachen, damit es sich, wie gewöhn-lich, niederlegen kann, weil gegen diese Zeit das bla-senziehende Mittel schon zu wirken angefangen habenwird. Ein Pechflaster oder sonst klebendes Pflaster istmit einem breiten Stücke Leinwand vorsichtig darüberzu binden. Wenn das blasenziehende Mittel ausge-wirkt hat, und der Grind trocknet und abfallt, so mußsolches noch einmal auf eben die Art aufgelegt werden.Diese zweite Auflegung ist gemeiniglich von stärke-rer Wirkung, als die erste, und es wird dadurch zu Zei-ten bei Füllen und jungen Pferden eine vollkommeneKur bewirkt. Wenn aber der Spath sich schon einigeZeit festgesetzt hat, so ist vielleicht eine fünf-oder sechs-malige Wiederholung nöthig; es muß aber nach derzweiten Auflegung eine längere Zwischenzeit beobach-tet werden, sonst steht an dieser Stelle eine Narbe oderBlöße zu befürchten. Um nun solches zu vermeiden,und einer zurückbleibenden Steifheit vorzubeugen, läßtGibson alle vierzehn Tage oder drei Wochen dieses