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Theil. Letztere Methode soll jedoch selten von gutemErfolge seyn, und immer, wo nicht ein Merkmal, docheine beständige Steifigkeit zurückbleiben; obgleich' diefernere Ausbreitung des Spathes dadurch verhindertwird, und das Pferd, ungeachtet der Steifigkeit, nochzu verschiedenem Gebrauche dienstbar ist. Die obenzuerst angeführten Salben werden von allen Thier-ärzten als sehr wirksam, auch bei alten Pferden, die andiesem Uebel leiden, empfohlen. Ueberhaupt sind ge-linde Aeh- und Blasenziehende Mittel stets bei diesemUebel zu empfehlen; wenn sie auch, schicklich ange-wandt, das Uebel nicht immer heben, so vermindernsie es doch sehr, so daß man daö Pferd, wie schon obenangeführt worden, noch zu so manchem Dienste gebrau-chen.kann. — Auch bei einem noch nicht eingewurzeltenSpathe soll eine Salbe, die aus Wachs, Pech undBaumöl besteht, sehr gute Dienste leisten. Mannimmt z. B. Wachs und ^ Pech, und schmelzt bei-des zusammen über einem gelinden Kohlenfeuer, wennes geschmolzen ist, nimmt man es vom Feuer undmischt schnell so viel Baumöl darunter, als genug ist,um eine ziemlich konsistente Salbe daraus zu machen.Mit dieser Salbe wird nun der Spath so lange be«strichen, bis er sich löset, oder einen Eiter bildet. Wenndieser herausgezogen worden, mache man dieselbe Salbenoch einmal, jedoch nicht mit so vielem Pech, als inder ersten, und lege sie auf; und zuletzt nehme man garkeinen Pech mehr darunter. Wenn man mit dieser Salbegehörig fortfährt, soll man gleichfalls den Spath hei-len. Der Pech soll bei diesem Mittel die SpanischenFliegen ersetzen, und das Baumöl soll kühlen und dieHeilung befördern.
Allgemeines Meharreneibuch, oder Unterricht, wie derLandmann seine Pferde, sein Rindvieh, seine Schafe,Schweine, Ziegen und Hunde aufziehen, warten undfüttern, und ihre Krankheiten erkennen und heilen