Band 
Hundert und sechs und funfzigster Theil, welcher die Artikel Sonntag bis Speckstein enthält.
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Spazieren. 585

ren. Am besten ist es, kleine Anhöhen, die nicht steilhinaufgehen, zu besteigen, undsoaufdieoben, S.583,angeführte Abwechselung in der Natur zu blicken.Auch genießt man auf einer solchen Höhe, so wie über-haupt in der freien Natur, reine, gesunde Luft, unddie wohlthätigen Strahlen der Sonne, gewiß die köst-lichste Lebensnahrung, die dem Menschen zu Theilwird.

Auch die Bekleidung des Körpers muß beim Spa-zierengehen berücksichtiget werden. Im Frühling undHerbste muß die Bekleidung vorsichtig und nicht leichtgewählt werden, weil in der Regel diese Jahreszeitenwegen der Veränderlichkeit der Witterung, des plötz-lichen Wechsels von der Wärme zur Kälte, eine nochwarme Kleidung erfordern, und wenn man sich imFrühling nach und nach in der Bekleidung auf denSommer vorbereitet, und die wärmere wollene, mit ei-ner leichtern baumwollenen, ja linnenen schon ver-tauscht, so muß man im Herbste die leichtere linneneund baumwollene schon mit einer leichten wollenenKleidung oder Bekleidung vertauschen, und sich so aufden Winter vorbereiten. Besonders gilt dieses von denFüßen und dem Unterleibe, die man allmählig an denWechsel der Witterung gewöhnen muß, weil sie derBarometer des Gesundheitszustandes des Körperssind. Man darf daher die wollenen Strümpfe, wennman daran gewöhnt seyn sollte, auf seinen Spazier-gängen im Frühling, selbst bei schönen warmen Tagen,nicht so gleich auslasten, sondern man kann sie nochimmer hin bis zum Anfange des Sommers tragen;eben so die Leibbinden, wer dergleichen trägt und dar-an gewöhnt ist; auch vertausche man nicht eher einensianellenen Brusttuch, eine Unterjacke. Schon zu An-fange des Herbstes ist es gerathener, daß diejenigen,die keinen festen, stark nervigten Körper haben, aufihren Spaziergängen, besonders des Nachmittags,