Band 
Hundert und sechs und funfzigster Theil, welcher die Artikel Sonntag bis Speckstein enthält.
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Spaziergang. 621

als möglich, geebnet lind gangbar gemacht, so daß derFreund der ländlichen Natur auch hier seine Erho-lung zwischen Getreidefeldern beim Gesänge der Ler-chen rc. erhalten kann. Bonden Feldspaziergän-gen und Wegen auf Landgütern, s. Th. 60, S. 41u. f. — Von dem Gebrauche des Kieses zuSpaziergängen, s. unter Kies, Th. 37.

Wie man Jemanden auf dem Spazier-gange magisch verwirren kann. Man bedientsich hierzu des sogenannten elektrischen Spani-schen Rohrs. Dieses ist eine hohle Glasröhre vonder gewöhnlichen Länge mit dem Beschläge des Spa-zierstockö oder des Spanischen Rohrs, und auch ebenso gelb oder braun lackirt. Wenn man nun diesenStock elektrisch haben will, so kehrt man ihn um, da-mit der bewegliche Draht, der sich innerhalb der Röhrebefindet, auf den metallenen Knopf herabsinke, und soseht man diesen Stockknopf auf den ersten Leiter derElektrisirmaschine, und ladet ihn, ehe man von Hauseweggeht. Sobald er geladen worden, bedient man sichdesselben im Spazierengehen, wie eines andern Spa-nischen Rohrs, und trägt ihn an dem seidenen Stock-bande an der Hand, man muß aber nicht vergessen, daßer ein Glas ist, ohne daß die Kraft desselben in einemTage sehr geschwächt wird. Begegnet man nun Je-manden, welchen man durch sein magisches Ansehenüberraschen will, so ergreift man ihn vertraulich beider Hand, und hält den Stock dergestalt, daß der be-wegliche Draht gegen den metallenen Stockknopf zu-rückfällt, zugleich berührt man damit den Fuß derPerson, so wird dieselbe, besonders bei einer ernsthaf-ten magischen Verbeugung, schnell durch den elektri-schen Schlag erschreckt. Wenn der Stock die Elektri-cität nicht lange genug erhalten kann, so nehme manden Knopf ab, lasse den Kupferdraht herausfallen, undreinige die kleine Glasröhre auf die Art, daß man et°