Staatsschuld. SS
und in fixem Eigenthume, welches Personen besitzen,die es selten verkaufen oder übertragen. Im Jahre1825 betrugen die von derChancery verwalteten Vor-mundschasten 39,174,722 Pfund Sterling; und imJahre 1823 belief sich die Anzahl der Personen, welcheDividenden bezogen, auf 288,473, wovon 277,594unter, 10,181 über 400 Pfd. Sterling, 490 zwischen1 und 2000 Pfd., und 208 über 2000 Pfund Ster.ling bezogen. Im Jahre 1835 zeigte dieStaatSschul-den-Tilgungs.Kommtssion an, daß sie zwischen dem12ten Oktober und 5ten Januar 1836 den vierten Theildes mit dem 5ten July sich herausstellenden Ueber-schusses der Staarseinnahme zur Einlösung vonSchatzkammerscheinen anwenden werde. Der ganzeIleberschuß beträgt 1,205,496 Pfd. Sterling. Dieseungeheure Schuldenlast Englands hat sich vorzüglichseit dem Amerikanischen Freiheitskriege bis zum Be-freiungskriege von der Französischen Allgewalt unterNapoleon so gehäuft, also von 1775 bis 1815, invierzig Jahren, in welchem letzteren Kriege, nämlichmit den Franzosen von der Revolution an bis 1815,England nur auf kurze Zeit den Kampfplatz verließ.Ein Schriftsteller sagt: „Hätte England gleich an-fangs solche Auflagen gewählt, wie es späterhin ge-schah, so würdenjährlich in den kostbaren Kriegen nichtso große Schulden gemacht worden seyn, und dasVolk hätte sich in den Zeiten des Friedens wieder er-holen können; so aber borgte man Millionen, bewilligtenur neue Auflagen, die zu den Zinsen hinreichten, undüberließ es der Nachwelt, für die Bezahlung des Ka-pitals zu sorgen; das einzige Gute ist nur, daß dieNation ihre Schulden selbst trägt, statt sie in andernStaaten im Auslande negocirt werden, und daher dieZinsen auch nach dem Auslande gehen, die Englandbehält. Die meisten Kapitalien ist dieser Staat derBank, der Südsee - und der Ostindischen Kompagnie