Staatsschuld. 37
e>i, diese Summen so geschwind auszuzahlen, daß nicht
es indessen durch die Menge des Goldes und Silbers in
>s; England neues Geld gemünzt und die Summe der zir-
ch- kulirenden baaren Münze proportionSmäßig vermehrt
ch- werden könnte. Ferner ist die Ausfuhr der Englän-
ein bischer, Münze verboten, mithin wurden schon dadurch
,m die vorhandenen baaren Summen dem Lande gesichert;
!rl. und auch fremde Banquiers würden nicht leicht Be-
nd denken tragen für England zu zahlen; so außrrordent-
ch< lich groß ist der Kredit der Königlichen Bank in Lon-
nS don, überhaupt der Großbritannischen Banken; denn
,n> die im Umlaufe sich befindenden Banknoten von 10
>ß< bis zu 1000 Pfd. St. haben den Werth des baaren
ist Geldes; man bekommt bei jedem Kaufmann und
>a< Krämer für einen Bankozettel oder Schein von 10,
ere 20 rc. Pfv. gleich eben so viel baareS Geld. Was
elo nun die Engländische Nationalbank betrifft, der
es eigentliche Geldquell, woraus der Staat entweder die
en Anleihen macht, oder die bei derüNation gemachten
cht darauf verweiset, so wurde sie, wie oben bemerkt wor-
>er den, unter dem Könige WilhelmdemDrittenim
c>ie Jahre 1694 gegründet. Dieses geschah um der Re-im gierung mit 1,200,000 Pfd. St. durch Unterzeichnung
aß auf gewisse Bedingungen auözuhelfen. Dieser An-
ler leihe wegen, wurden die Unternehmer der Bank im
;e- fünften und sechsten Regierungöjahre des genannten
>ll, Monarchen und der Königin Maria, seiner Gemah-nn lin, unter dem Namen der Vorsteher, zu einer Gesell-
it- schaft constituirt, und ihnen zur Sicherheit der vorge-he- schosienen Summe jährlich 140,000 Pfd. Sterl.
n, von der Königlichen Schahkammer aus die Acoisege-
de fälle angewiesen, von welchen jährlich 100,000 Pfd.
en zum Dienste der Unterschriebenen angewandt
n< werden sollten, nämlich 8 Proz. Zinsen und 4000 Pfd.
g- jährlich für die Verwaltung. Die Gesellschaft konnte
ja nur durch eine ParlamentSakte ihren Kredit weiter
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