62 Staatsschuld.
AmkeS zü entrichten hatte, mußte 1000 Liv. zahlen,dafür wurde er von der Paulete frei erklärt, und be-hielt die Erblichkeit seines Amtes für sich und seineNachkommen auf ewige Zeiten* **) ). Die Anforderun-gen an die Krone wegen des Darlehns wurden abergetilgt. Wie viel der König aus diesem Verkaufedes vroit srmuel gezogen, läßt sich nicht mit Be-stimmtheit angeben, indessen muß es sehr ansehnlichgewesen seyn; denn verschiedene außerordentliche Fj.nanzmittel, worunter auch dieses befindlich ist, brachtenim Jahre 1710 beinahe 68 Millionen ein*^). Alleinhierdurch war die Paulete noch nicht in Hinsicht derFinanzoperationen abgeschafft; denn sie wurde wiedereingeführt, so wie auch noch andere Mittel die Aemterzu nuhen, um Millionen auf einmal daraus zu erhe-ben. Der Wiederherstelle;: der Paulete war der Kar-dinal DuboiS beim Antritte seiner Würde als ersterMinister Ludwigs des Fünfzehnten unter derRegentschaft des Herzogs von Orleans im Jahre1721; sie ist dann mir Abwechselung immer benuhlworden bis zur Revolution. Außer dieser Finanz-operation wurden nun noch eine Menge anderer Mit-tel, zum Beispiel die Privilegien der Manufakturen undFabriken, der Handwerke rc. rc., benuht, um Gelddaraus zu ziehen, und außerordentliche Staats-ausgaben damit zu decken, weil es dem StaatS-
*) vs I» korAS drückt sich in dein oben erwähnten Werk«p. 130 darüber so aus: Letts «lispsnss (die Paulete und das da-mit verknüpfte Recht der Erblichkeit) « ^ts qnelqus toi» ckiscon-tiuuvs, wsi» pour I'orcliosirs «IIs s st« rsiiouvsllä« <Is neuk eaneiik s»«, jimrzii'sii inoia cks vscswdre 1709, rzue ls roi Lt na
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seroient posaslles ü titrs «is snrvivsocs mo^snnsot I« ruckst«t sillortisssment «Is I'snniiel (Vrvit suunel) «t «Ir> prüt. I»den k^iewvirs» «Is 8nNgr (e«Iit. Lonckoo, 1747) heißt es, der Könighätte die rammten genölhiget: ck« rscketer I« too«I «Is ce «Iroit.
**) ALswoires «Is Is Lexencs «I» v»c «I'Orlesus, l'- >-p. 177, worin das merkwürdige Finanz-Nsmoirv des damaligen Ge-neral-Kontrolleur der Finanzen DrSniarekS an den Herzog steht,worin deren Erwähnung geschieht.