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Staatsschuld.
ligte derselben noch so viele Zuschüsse, daß sich ihreMittel auf 100 Millionen beließen. Das Papiergeldfing nun an zu zirkuliren und setzte bald durch seinenWachsthum u. den Mangel des baaren Geldes das Volkin Kenntniß, daß das Unternehmen nur eine Speku-lation auf seinen Beutel sey. Hiezu kam nun noch,daß der Regent den Werth der Banknoten auf dieHälfte herabsetzte, um dadurch den Andrang der Ak>tieninhaber die Banknoten in baares Geld umzusetzenzu verhindern; allein dieser Staatsstreich verfehlte seineWirkung; denn hierdurch sank der Kredit gänzlich,und der Bankerott der Bank war unabwendbar. Beidemselben verloren über 20,000 Familien ihr Vermö-gen, worunter auch der Gründer der Bank, derSchotte Law war, und der Staat vermehrte dadurchseine Schuldenlast um 2222 Millionen LivreS, vondenen weit über 500 Millionen für ungültig erklärtwurden; zu der übrigen weit über dreimal größerenSumme wurde ein Tilgungsfonds angewiesen, ausdem sie nach und nach getilgt werden sollte. So en-digte diese, von Noailles vorhergesehene Finanz-operation, nicht allein mit dem Verluste des öffent-lichen Kredits, sondern auch noch mit einem Volke-aufstande, worin La w beinahe sein Leben eingebüßthätte. Der Regent, Herzog von Orleans, sowiedessen Erzieher, der nachherige Kardinal und MinisterDubois, der dem Herzoge zu dieser Finanzoperationgerathen, und der sowohl auf die geäußerten Bedenk-lichkeiten des Gelingens von Seiten des Herzogs vonNoailles, als auch auf die Gegenvorstellungen desParlaments nicht geachtet hatte, entgingen der öffent-lichen Rüge nur durch die zu derselben Zeit abgeschlos-senen Bündnisse mit England und Holland gegenSpanien, wodurch auch das aufgereizte Volk wiederberuhiget wurde; indessen vermehrten sich die Staats-schulden, wenn sie auch durch weise Ersparnisse, und