Band 
Hundert fünf und sechzigster Theil welcher die Artikel Staatsschuld bis Staatsverwaltung enthält.
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Staatsschuld.

indirecteu Anleihen: Extensionen der alten Anleihenvom Jahre 1781 und 1782, 88,900,000 Liv., nebsteiner Zinsenlast von 8,890,000 Liv.; Contracte zu4 Prozent auf die Anleihe von 1770, 20,000,000LivreS, und Zinsen 800,000 LivreS; Erhöhungder Cautionen für die Pachtung und bei der Regie14,600,000 Liv., und Zinsen 730,000; Errichtungneuer Chargen, als Wechselagenten von 10,000,000,und Zinsen 500,000 Liv.; hierzu kommen nun nochdie Cautionen von 70 Mill. Liv., mit einer Zinsenlastvon 3,500,000 Liv., welche die Baisse d klscomptozu 5 Prozent vorgeschossen hatte; und dann zwei neueExtensionen der Anleihen, welche in der letzteren ZeitStatt gehabt haben, und zusammen 14Mill.Liv., miteiner Zinsenlast von 1,400,000 Liv. betrogen. Zudiesem Edikte kommt nun noch der Zuwachs der Vor-ausnahmen (^DÜoipations), welche der genannteMinister in einem andern dem Könige gleichfalls über-gebenen Etat aufgeführt hat, und welche sich auf 79Millionen Liv., mit einer Zinsenlast von 4,740,000Liv. belaufen. Hierzu kommt nun noch der Ueber-schuß bei der Umschmelzung der Münzen von 3 Mil-lionen, der aber so eigentlich nicht in diese Be-rechnung gehört. Das Ganze beträgt demnach653,500,000 Liv. Kapital, mit einer Zinsenlast von45,420,000 LivreS. Diese Vermehrung der Schulden-last, bei der kein anderer Ausweg zu entdecken war,als die Notabeln oder Vornehmsten des Reichs, ausdem Adel und der Geistlichkeit bestehend, zu einer Ver-sammlung zu berufen, und ihnen die Lage des Staaksin Hinsicht der Finanzen vorzulegen; allein dieses hatteeinen schlechten Erfolg; denn als das Deficit zwischenden Einnahmen und Ausgaben, und dann die unge-heure Schuldenlast zur Sprache kam, wollten die No-tabeln sich zu keinen Opfern, um den Staat aus die-ser Gefahr zu retten, verstehen. Man wollte die