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Staatsschuld.
Schulden der Krone nicht als Nationalschulden an-erkennen. Auch die Vorschläge von Calonne durchkünstliche Mittel des Staats Ansehen auf einige Zeitaufrecht zu erhalten, bis andere Auswege der Noth ab-zuhelfen im Stande wären, fanden so wenig Beifall,daß der König sich genöthiget sahe, den Minister zu ent-lassen und an dessen Stelle den Grafen vonBrienne, Erzbischof von Toulouse, zum Finanz,minister zu berufen. Man erwartete von diesem imAnsehen stehenden Geistlichen eine günstigere Wirkungaus die Notabeln zur Anerkennung der Schuld;allein auch hierin betrog sich der Hof; denn das Ganzeging nur in den Streit über: ob das jährliche Deficitin den Finanzen durch Veräußerung Königlicher Do-mainen, oder durch eine beschränktere SraatSwirth-schaft, oder durch neu/Auflagen gedeckt werden sollte,und da man auch hierin nicht zum Ziele kommenkonnte, indem das zuletzt vorgeschlagene Mittel,welches der Graf von Brienne wählen wollte, «eine große Widersetzlichkeit an dem Parlamente fand,so lösete sich dieVersammlung schon vorher auf, nach-dem sie vom 22sten Februar bis 25 Mai 1787 ge-dauert hatte. Da nunBrienne mit allen Versuchen,die er gemacht hatte, um der Krone Geld zu verschal-len, nicht durchdringen konnte, indem sich ihm dasvom Volke unterstützte Parlament stets, wie schon be-merkt worden, entgegensetzte, so legte er seine Stellenieder, und Necker, der das Vertrauen des Volksbesaß, trat wieder an die Spitze der Finanzverwaltung,fand jedoch nur in der Staatskasse 419,000 LivreS.Seine Bemühungen den Staat zu reiten, indem erim November 1788 von Neuem die Notabeln versam-melke und ihnen die Nothwendigkeit zeigte, auch dendritten Stand zur Berathung zu berufen; allein seineBemühungen waren vergebens, und so geschah esdenn, daß Neck er dirsen Vorschlag an den ScaatS-