Band 
Hundert fünf und sechzigster Theil welcher die Artikel Staatsschuld bis Staatsverwaltung enthält.
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98 Staatsschuld.

ser Anleihe trug derBanquierv.Rothschild 24Mil-lionen Gulden bei. Nach der Lnauneipution, einerBelgischen Zeitschrift, sollen die Engländischen Kapj.tolisten zu Calais damals der Regierung 2 MillionenPfd. St. (50 Mill. Fr.) zu 5 Prozent mit einemCours von 75 angeboten haben, mit Abzug von 2^Prozent für die Kommission, welche Summe in zehnTerminen monatlich zurückgezahlt werden sollte, so daßder Cours nominell wohl 75, eigentlich aber nur 70wäre. Außer den großen Anleihen in der RevolmtionS- und KriegSperiobe zwischen Holland undBelgien haben mehrere Städte dieser beiden jetztgetrennten Staaten noch besondere Anleihen von100,000; 250,000 rc. Fl. für sich geschlossen, diegleichfalls zu den Staatsschulden dieser Reiche ge-rechnet werden müssen.

Die Staatsschulden Spaniens sind beson-ders in neuester Zeit sehr angewachsen und der Fi-nanzzustand dieses Reichs sehr verworren gewor-den; denn in den früheren Zeiten konnten sich dieSchulden nicht so häufen, weil sie immer wieder aufeine andere Weise ausgeglichen wurden. Wie weitdie Geldkräfte Spaniens reichten beweisen die bedeu-tenden Unternehmungen, welche dasselbe seit der Ver-mählung Jsabellene von Kastilien mit Fer-dinand von Aragonien gemacht hat. Besonderssteigerte sich die Glanzperiode Spaniens unter demKönige Karl dem Ersten (Kaiser Karl demFünften), und unter dem Könige Philipp demZweiten, unter welchen besonders die Fabriken,Manufakturen und der Handel blüheten; denn in denletztenRegierungS-Jahren Philipps enthielt die ein-zige Stadt Sevilla 60,000 Seidenstühle, und dieTücher von Segovia wurden für die schönsten inEuropa gehalten; ja die Levante und Italien zogendie Katalanischen Tücher denen der andern Nationen