Band 
Hundert fünf und sechzigster Theil welcher die Artikel Staatsschuld bis Staatsverwaltung enthält.
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Staatsschuld.

den ausschließenden Handel der Gesellschaft nach Ca-racas zu S. Sebastian und Biscaya auf und gab ihngleichfalls allen seinen Unterthanen frei, führte einenneuen besseren Tarif ein, nach welchem verschiedeneWaaren ganz frei, andere gegen mäßigeAbgaben aus-geführt werden, hob diejenigen Abgaben, welche denFleiß der Unterthanen hemmten, auf; erhob Fabriken,Manufakturen, und die schönen Künste, und errichteteeine Nationalbank zu Madrid zur Beförderung desGeldumlaufs. Er hat ferner die Landstraßen verbes-sert, Posten angelegt, ein Packetboot zwischen Spa-nien und Amerika angeordnet, den Schiffbau befördert,und die Seemacht erhoben; den Gehalt der Civilbe-dienten und den Sold der Soldaten erhöhet, kurz lau-ter Einrichtungen gemacht, die dem oftvernachläßigtenLande von außerordentlicher Wohlthat waren; nur derKrieg, den er imVereine mitFrankreich, als Bundes-genosse der Nordamerikanischen vereinigten Staatengegen England führte, brachte neue Schulden aufSpanien, die sich nach Neckers Angabe auf 125Millionen Livree, und nach einer andern nicht sehrdavon abweichende Angabe auf 24 Millionen Piasterbelaufen haben. Nach einer dritten Angabe wurdensie im Jahre 1784 auf 96,494,184 Thaler geschäht.Dieser Regent brachte auch die Insel Minorka anSpanien. Unter seiner Regierung schaßte man denganzen Vorrath an baarem Gelde in Spanien auf400 Millionen Französischer Livree. Die Einnahmeaus mancherlei Austagen, aus den Zöllen, Zehendenund zahlreichen Monopolien, soll jährlich 70 Millionenbetragen haben. Die von ihm im Jahre 1782 am2ten JuniuS gestiftete Bank zu Madrid, welche denNamen der Nationalbank St. Carlos erhielt,wurde mit einem Kapitale von 150,000 Aktien von2000 Realen de Vellon, oder überhaupt 300 Mill.Kupfer-Realm dokirt, und es wurde ihr folgender Ge-