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Staatsschuld.
auch eine bedeutende Summe ausmachen. Die Staats«ausgäbe war im Jahre 1833 auf 201 Mill. Fr. an«gewachsen, worunter 52 Millionen für die Zins - undSchuldentilgung, und 98Mill. für das KriegSministe-rium sich befanden, wahrend die öffentliche Einnahmenur 129 Millionen aufbrachte, so daß sich ein Defi-cit von 72 Mill. veroffenbarte. Um nun diese Sum-men zu decken, und ähnlichen Ausfällen für die Zu-kunft vorzubeugen, und die Zinsen und den Abtrag derStaatsschuld aufzubringen, meinte der National, mußSpanien durch die CorteS ein Normalbudget erhalten,das durch Verminderung der Ausgabe und Vermeh-rung der Einnahme, durch den Verkauf von National-gütern oder auf irgend eine andere Weife die jährlichenHilfsquellen von 129 auf 215 Mill. Frkn. steigernkönnte. — Daß der eigentliche Schuldenbestand wohlschwerlich in seinem wahren Zustande veröffentlichtwerden möchte, geht aus den so sehr abweichendenAngaben der Summe hervor. So gab die Minori-tät der Finanz-Kommission im September 1834 dieSumme der Spanischen Schulden, nachdem die wäh-rend zehn Jahren geschehenen Tilgungen in Abzuggebracht worden, auf 2,555,207,990 Realen oder038,801,997 Frkn., ungefähr 180 Millionen Thaleran; die Zinsen dieser Schuld sollten ungefähr zweiDcit-rheile der im Durchschnitt einzunehmenden Staatsein-künfte wegnehmen. — Nach dem am 7ten August1834 der Kammer der PcocuradoreS vorgelegten Fi-nanzzustand Spaniens von dem Finanzminister Gra-sen Toreno, bestand das Desicit des SchaHeS: 1) indem Rückstände, der am letzten December 1833 unge-deckt geblieben ist; 2) in den außerordentlichen Kosten,welche der Bürgerkrieg und die Vermehrung der Ar-mee fordern; 3) in den ungeheuren Summen, welchedie auswärtige Schuld Spanien jährlich kostet, die, beiBerücksichtigung der gerechten Reklamationen der Be«