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Staatsschuld.
welche Summe durch einen Theil des von dem Hau.delshause Ardoin und Komp. geleisteten Vor.schusses von 100 Millionen Realen gedeckt werdensolle. Der Schaß habe demnach, die Kriegskosten un-gerechnet, 201 Millionen Realen Schulden, die vonden von einem Jahre zum andern betragenen Differen-zen der Einnahme und Ausgabe entstanden wären. DerMinister schlug nun vor, um das Deficit zu vermin-dern, die Einkünfte der Krone zu vermehren, und dieErhebungskosten, so wie die der Verwaltung zu ver-mindern. Die Prüfung der Mittel dazu, solle denwesentlichsten Theil der Diöcussion des Finanzgesetzesvon 1835 ausmachen. Die administrativen Mittel,die in Anwendung gebracht werden sollen, ließen einegroße Vermehrung der Hülfsmittel erwarten; nurkönnten die Resultate weder so schnell, noch so bestimmtseyn, als die Bedürfnisse eS forderten. Die frühere Fi-nanz-Verwaltung habe die Deficits durch neue stetswachsende Anleihen gedeckt. Die Zinsen und die Til-gung der auswärtigen Schulden von 1823 bis1834, betrügen fast 134,526,146 Realen, darausfolge: daß wenn man den Gläubigern der CorteSfchulddieselben Rechte gewährte, der Staat die Ausgabennicht mehr tragen könnte. Der Graf Toreno sagtnun noch zum Schlüsse: „Wenn ich es mit meinenGrundsätzen hätte vereinen können, so würde ich dieEnthüllung dieser Finanzlage noch einige Zeit aufge-schoben, und so vielleicht leichter die Mittel ihr zu be-gegnen gefunden haben; allein eine solche Verhüllungwürde den Abgrund, in den wir zu fallen drohen, nurvertiefen, und die Maaßregeln würden der Regierungnicht einmal nützen, weil sie nur allein für-die Agen-ten der Anleihen Vortheilhaft ausfallen würden, wie dasResultat der jetzt anerkannten Schuld zeigen kann.Die Emissionen von Papieren seit 1823 belaufen sichnämlich auf 2910 Millionen Realen oder 729 Mill-