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Staatsschuld.
berts nur wenige Schulden gehabt hat, ja daß die Regen-ten bis zur Zeit des Erdbebens zu Lissabon, 1755, immereiner Schaß gesammelt haben; dieserhalb schlug auchder König Johann der Vierte damals allen Bei-stand an Geld aus, welchen ihm bei diesem Unfälle dieandern Europäischen Mächte anboten. Die Einkünftedes Regenten flössen und fließen auch noch zum Theil1) aus den ansehnlichen Erbgütern des Hauses Bra-ganza; 2) aus den Domainen, welche jedoch seit demVerluste von Brasilien sehr geschmälert worden;3) aus den Zöllen, unter welchen der von Lissabon dereinträglichste ist; 4) aus den Steuern; 5) aus derAccise, die sehr bedeutend ist, und auch von der Geist,lichkeit entrichtet wird; 6) aus derTabaköpacht, welchesich auf den Brasilianischen Schnupftabak bezog,woraus die Regierung ein Monopol machte, welchesjetzt auch durch die Trennung Brasiliens beschränktworden; 7) aus dem Münzwesen; 8) aus dem Ablaß-krame, den der Pabst den Königen durch die Kreuz-bulle alle drei Jahre erneuert; 9) aus den Großmei-sterschaften der Ritterorden, die der König selbst ver-waltet; 10) aus den geistlichen Zehnten in den aus-wärtigen Ländern, und aus andern Quellen, wovonmehrere jedoch jetzt versiegt sind. Nach dem HerrnvonSt. Real sollen die Einkünfte des Königs vonPortugal jährlich 19 Millionen Crusaden, zu 1 Guld.12 Kreuzer, betragen haben, und nach dem Verfasserdes Ltsl politiczu« chi kortuAal en l'aniu;« 1766sollen die Einkünfte sich auf 70, und nach einer zwei-ten Angabe auf 80 Millionen Französischer Livres be-laufen, jene Summe würde daher 1 4,777,777 Rthlc.,und diese 16,888,888 Rthlr. ausmachen. Seit derTrennung Brasiliens vom Mutterlande haben sich dieStaatseinkünfte sehr verringert. Im Jahre 1822betrugen sie nach dem Budgele 17,285,000, und dieAusgaben 21,302,500 Crusaden, so daß ein Deficit