121
. Staatsschuld.
von 4,017,500 Crusaden war. Die Schulden belie-sen sich auf 112,500,000 Crusaden. Nach einerPortugiesischen Zeitung „O kopnlur" betrugensie im October 1824: 33,200,000 Millereis oder9,337,500 Psd. St; und nach einer officiellen An-gabe in der Gazette vom Nov. 1834 betrug dieöffentliche ausländische Schuld 11,997 Contos anfundirter und 1943 an schwebender Schuld, also zu-sammen ungefähr 3,280,000 Psd. St. Die Zinsenzu 5 Prozent betragen 164,000 Psd., ungefähr einZehntel der ganzen öffentlichen Einnahme. In dieserSchuld ist auch die neue Anleihe von 2 MillionenPsd. St. mit einbegriffen, welche Hr. Mendizabalfür die Regierung im September 1834 in London ne-gociirte. Er war von der Regierung bevollmächtigetselbst zu 60 abzuschließen, allein er that es zu 73^.Im Oktober 1835 ward die Gesammtschuld auf 100Millionen Crusaden oder, nach unserm Gelbe, auf 120Millionen Thaler angeben. Von der innern Staats-schuld waren bis zum 31sten März 1835 1,877,000Psd. St. getilgt; eS bliebe» daher noch 2,975,000Psd. St. im Umlaufe, wozu jedoch noch 1,320,000Psd. Sterl. unverzinSter Staatsschulden kamen.Seit der Wiedereinführung des konstitutionellen Sy-stems in Portugal und der Aufhülfe der Finanzendurch den Spanier Mendizabal, welcher Finanz-agent der Portugiesischen Regierung in London war,faßte man wieder ein besonderes Vertrauen zur Regie-rung; denn in Folge derselben waren am Ende desJahres 1834 die Aktien der Lissaboner Bank von500 Millereis, (halb in Papier zahlbar) auf 600 inMetall gestiegen, und selbst zu diesem Preise warenkeine zu haben; indessen beunruhigte immer noch dasgroße Deficit von 4,323,903,858 Millereis, womitder Minister Silva Carvalho am 23sten Januar1835 bei Vorlegung des BudgetS für das Jahr vom