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Staatsschuld.
Kassen angenommen und durch den Ertrag der Leizi-rios oder Nationalgüter amTajo getilgt werdensollen.Man gewahrt aus allen diesen Finanzoperationen, daßderFinanzzusiand dieses Landes eben so wenig in Ort-nung ist, wie in Spanien, und daß alle bis jetzt äuge-wandten Mittel nur Palliative sind, welche die Wundendes Staat wohl auf kurze Zeit beruhigen, aber nichtgänzlich heilen können. — Ueber dieStaatschuldenvon Neapel oder dem KönigreicheSicilien dies-seitö und jenseits der Meerenge ist wenig ausden früheren Zeiten bekannt, so wie überhaupt überden ganzen Finanzzusiand dieses Reichs. Nach demChevalier d'Eon deBeaumont betrugen die jähr«lichen reinen Einkünfte des Königs 3,96 k, 525 Duka-ten, hierzu steuerte Neapel 3,002,183, und Sizilien959,342 Dukaten bei. Die Ausgaben betrugen da-gegen 3,526,654 Dukaten; es blieb demnach ein Ur-berschuß von 434,871 Dukaten. Im Jahre I78lbetrug die Einnahme nach einem dem Könige vorge-legten Verzeichnisse, wie öffentliche Blätter berichteten,3,900,000 Dukaten, und die Ausgabe 4,300,000,es blieb daher ein Deficit von 400,000 Dukaten.Dieser Ausfall sollte von der Königlichen Jagd, denfreiwilligen Truppen, und von der Marine herrühren;der Hof entschloß sich daher einige Königliche Güterzu verkaufen, um das Gleichgewicht wieder herzustel-len. Unter der kurzen Regierung der Napoleonidenvom Jahre 1806 — 1815 in Neapel, betrug dieEi»'nähme der Regierung aus verschiedenen Staatsgut!-len, besonders Abgaben, 6 bis 7 Millionen Neapolita-nischer Dukaten, die aber durch die Aufhebung derMonopolien, des Feudalsystems, der Steuerbefreiunggewisser Stände einen neuen bedeutenden Zuwachs er-hielt; denn für das Jahr 1808 wurde die Grundsteuerallein auf 7 Millionen Dukaten festgesetzt. NachdemKönig Ferdinand der Vierte nachdem Sturze