Band 
Hundert fünf und sechzigster Theil welcher die Artikel Staatsschuld bis Staatsverwaltung enthält.
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Staatsschuld.

MüratS vom Neapolitanischen Throne, wieder ausSizilien nach Neapel zurückgekehrt war, und dann nachder Revolution in Neapel im Jahre 1820, betrugendie Staatsschulden 28,400,000 Dukaten (der Duka-ten beträgt etwas über 1 Rkhlr. Sachs.). Nach demBudgete^deS geduck ten Jahres betrug die Einnahmedes ganzenStaatS (Neapel und Sizilien) 19,380,734Dukaten, worunter die Hauptgrundsteuer 6,150,000,die indirekten Auflagen 6,310,000, und der Beitragvon Sizilien 2,190,000 Dukaten ausmachte; die Aus-gaben betrugen dagegen 20,354,538 Dukaten; es er-gab sich daher ein Deficit von 973,854 Dukaten.Nach einer andern Angabe hatten sich die Ausgabendes Staats um 4,084,000 Dukaten vermehrt, unddie Einnahmen um 2,916,000 Duk. vermindert; dasDeficit war demnach 1,168,000 Dukaten. DiesesDeficit machte den Abschluß einer Anleihe von 1^Millionen Dukaten bei Pariser Handelshäusern noth-wendig, und das Parlament genehmigte am 26stenOctober des gedachten Jahres den Verkauf der Na-tionalgüter an Werthe von 1,800,000 Dukaten. ImJahre 1823 betrug das Budget für Sizilien1,377,609 Unzen Einnahme, und 1,744,977 Unzen(die Unze etwas über 3 Rthlr.) Ausgabe. Im Jahre1829 betrug die Einnahme 26,657,038, und dieAusgabe 27,342,606 Dukaten, eö blieb demnach einDeficit von 685,568 Dukaten. Im Jahre 1631wurden, mit Einschluß der Zinszahlung, für einen Theilder schwebenden Schuld 1,128,161 Dukaten ange-wiesen. Nachdem die Einnahme und Ausgabe ba>lanzirt worden, blieben der Verwaltung noch zur Ver-fügung 113,500 Dukaten. Ueberhaupt sollen sich dieStaatseinkünfte des Königreichs beider Sizilien jetztauf 30 Millionen Gulden belaufen. S. auch denArt. Sizilien, Th. 153, S. 611, 639. — DieStaatsschulden des Königsreichs Sardinien