Band 
Hundert fünf und sechzigster Theil welcher die Artikel Staatsschuld bis Staatsverwaltung enthält.
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Staatsschuld.

haben ihr Entstehe» wahrscheinlich auch erst in derneuesten Zeit genommen, wenigstens findet man in denfrüheren zerstreueten Nachrichten und statistischenSchriften über dieses Königreich davon nichts ange.führt, Nach de la Lande in seiner Reise durchItalien, Th. 1, S. 182, sollen die gesummtenordentlichen Einkünfte der Regierung Sardiniens16,569,000 Piemontesische Lire betragen, zu welchen»ach dem Jahre 1?48 auch noch einige Millionenaußerordentlicher Auflagen gekommen find. NachSmollet sollen ste im Jahre 1764 20 MillionenPimontesischer Lire, ungefähr 1 Million Pfd. St., be-tragen haben; dagegen giebt sie ein Dritte, der 1769Sardinien durchreisete, damals auf ungefähr 500,006Pfd. St. oder 3 Millionen Rthlr. an. Wegen derUnterhaltung der Truppen und der Civilbedienten, dieein Bedeutendes von der Einnahme fortnahm, konnteder jährliche Ueberschuß, nach Deckung aller Ausga-ben, nicht über einige 100,000 LivreS betragen. ZuEnde des verwichenen Jahrhunderts und am Anfangedieses Jahrhunderts, bis zum Jahre 1814, waren diejährlichen Einkünfte des Königreichs Sardinien,welches sich bloß auf die Insel dieses Namens be-schränkte, da Piemont, Savoyen, Nizza und decvormalige Antheil am Herzogthume Mailand mitFrankreich vereiniget worden, 1^ Million Lire oder450,000Rthlr. Sächsisch, welche aus der Grundsteuer,dem Dongratuit, den Abgaben vom Korallen« undThunfischfange, und einigen anderen Auflagen; dannaus den Domainen, dem Königlichen Salz« und Ta-baksmonopol, von dem Getreidehandel, den der Königtreibt, von den Zöllen, der Münze und andern Rega-lien in die Staatskasse flössen. In der Zeit, daß derKönigvon Sardinien bloß auf dieJnsel Sardinien be-schränkt war, beliefen sich die Einkünfte des Hofesauf 80,000 Pfd. St., welche geringe -Dumme nur