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Staatsschuld.
lichkeitoderDouceur; man weigerte sich sogar Dukatenanzunehmen, wenn man sie nicht auf die Wage zulegen Gelegenheit hatte. Der Cours nach Augsburgwar al pari; nach Hamburg galten 144Z- Rthlr.,200 Rthlr. Bko. oder 300 Mark; nach Paris I Liv.tourn. 22^ Kr. Die Staatspapicre, besonders dievierprozentigen Bank-Obligationen, wurden miteinemziemlichen Aufgelde auch noch 1797 gesucht, aber vonda ab, besonders im Jahre 1799, und dann 1801 bis1806 änderte sich dieses beträchtlich, besonders nachjedemKriege; und so ging es bis zum Jahr t8l4 oderbis zum Frieden von Paris und dem Congresse inWien, worin die Oesterreichische Monarchie ihrefrüheren Besihungen wieder erhielt, und auch nochEntschadigungsländer. — Wenn nun gleich vomIsten Januar 1793 bis zum Schlüsse des Jahres1802 in den sämmtlichen Kaiserlichen Münzstättenüber 293 Millionen Gulden an Gold-, Silber- undKupfermünzen ausgeprägt worden sind, so warendoch auch eine Menge Staatspapiere im Umlaufe;denn außer den Bankzetteln von 1, 2, 5, 10, 25,50, 100, 500 und 1000 Gulden, die bei allen.Staatskassen als klingende Münze angenommenwurden, und auch so coursiren, gab es noch verzins-liche öffentliche Fonds-Obligationen nämlich: 1) Wie-ner Stadt - Bank - Obligationen mit 5 Prozent;2) Skaatsschulden-Kassen-Obligationen mit 3^, 4 und5 Prozent; 3) Wiener OberkammeramtS-Obligatio-nen mit 3^, 4 und 5 Prozent; 4) Nieder-Oester-reichische Ständische Obligationen mit 4 und 5 Pro-zent ; 5) zwei verschiedene Lotterieloose, ständische undBankloose zu 4 Prozent. Alle diese Staatöpapieresind im Umsatz pari mit baarem Gelde. — Der Geld-quell des Staats, die Wiener-Stadtbank, welcheim Jahre 1703 unter dem Kaiser Leopold demErsten als eigentliche Depositenbank errichtet