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Staatsschuld.
seyn sollen, als sie ausgegeben wurden! WelchesFaktum also die großen Uebel beweiset, die das Pa-piergeld hervorbringt, wenn es in zu großer Mengevorhanden ist, also in keinem Verhältnisse mit dem imUmlaufe sich befindenden baaren Gelde steht, ja die-ses aus dem Umlaufe dadurch verdrängt, daß es Jedereinbehält und als einen köstlichen Schatz aufzubewah-ren sucht, und nach dem Course nur jedesmal so vielhervorbringt, als er dabei einen bedeutenden Gewinnim Einwechseln deö Papiergeldes und den damit zubezahlenden Bedürfnissen haben kann. Eine großeBehinderung in der Vermehrung des National - oderStaatsvermögens, ja selbst eine bedeutende Ver minde-rung desselben, da der Ausländer die einheimischen Pro-dukte nach dem niedrigen Course deö Papiergeldeseinhandelt. Diese Krisis hat jetzt Oesterreich infeinen Finanzen überstanden und sein Kredit ist,wie die letzten oben angeführten Anleihen beweisen, ge-sichert. Wenn nun jetzt durch die gehobene Industrieund den verbesserten Zustand des Geldes sich auch derFinanzzustand Oesterreichs sehr verbessert hak, so wirdman es nicht begreifen, wie zu der Zeit, wo die Indu-strie noch nicht geweckt worden, dennoch die Stadti-schen Gewerbe in diesem großen Reiche hinlänglich be-schäftigt werden konnten; allein man begreift diesesleicht, wenn man den Aufwand des Hofes in der Resi-denz, und dann den der vielen reichen Beamten und Pri-vaten aus den ersten Ständen daselbst und in den Pro-vinzen berücksichtiget; denn in Wien befanden sich zurZeit derKaiserin Maria Theresia undJosephS,und befinden sich zum Theil auch noch, außerden fremden Gesandten erster Klasse von allen Euro-päischen Höfen, folgende Fürstliche Häuser, von denenjedes durchschnittlich 200,000 Guld. jährlich verzehrte:Auersberg, Bathiani, Clari, Colloredo,Dietrichstein, Esterhazy, Gioschalkowitz.