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Staatsschuld.
Kaunih, Khevenhüller, Kinsky, Lichten-stein, Lobkowitz, Paar, Palm, Poniatowöky,Schwarzenberg, Stahrenberg rc., ohne diereichen Grafen, Barone und andern Privaten ausdem Bürgerstande zu erwähnen. Unter den Fürst-lichen Häusern waren Einige, wie Lichtenstein,welches 900,000, Esterhazy 700,000, Schwar-zenberg, Dietrich stein, Aue rsberg, Lob kö-nn h, Stahrenberg, Paar, Palm, die 300,000bis 600,000 Gulden in Umlauf sehten. Von denGräflichen Häusern waren weit mehrere die zwischen80 bis 150,000, dann wieder andere, welche zwischen20 bis 60,000 Gulden jährlich Aufwand machten.In manchem Hause kostete die Tafel jährlich 30 bis40,000 Guld., der Stall 24,000 Guld. rc. In demLudwig Lichtensteinischen Pallaste wurden jährlich75 neue Livreen gebraucht, und wenn dieser Fürst miteinem Gefolge von zwölf bis vierzehn Personen aus-ritt, so hatte er immer sechs Paradepferde mit prächti-gen mit Gold gestickten Sammtdecken hinter sich. EinSchriftsteller sagt: „Ein jeder Begüterter folgte hierseinen Launen; denn seine Güter, seine Bergwerke,seine Kapitalien, sein Amt, sein Handel waren eine nieversiegende Quelle von Einkünften, und seine Pracht-liebe, seine Bequemlichkeit, sein Ehrgeiz, sein Hangzu Vergnügungen ließ sie durch tausend Kanäle wie-der ausströmen, wodurch der Gewerbtreibende gewann."Musikalische Kapellen hielten allein über zwanzig Häu-ser, und unter den Musikern traf man die größtenVirtuosen an. Künstler aller Art wurden hier mitArbeit versehen, und fanden ein reichliches Auskom-men, so daß es Künstler gab, die bedeutende Geschäftemachten, wie z. B. Hyronimus Löschenkohl,welcher über 120,000 Gulden in Umlauf brachteund an 230 Menschen in Thätigkeit sehte. Rechnetman nun in Böhmen, außer dem Gelde, welches der