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Staatsschuld.
damals nur wenige Domainen besaß, auch nur ge-ringe Einnahmen aus den Städten ».Dörfern von denPrivatpersonen erhielt. Rechnet man nun auch nochdie der ganzen Mark im Jahre 1377 aufgelegte außer-ordentliche Steuer von 6601 Mark Silbers dazu, soist das Ganze der Landesfürstlichen Einnahme immernur geringe gegen dasjenige, was dieses Land in einemverbesserten Zustande hatte einbringen können, und esauch unter Friedrich dem Großen, nach demsiebenjährigen Kriege, wirklich einbrachte. Bis zu denZeiten des Churfürsten Friedrich Wilhelm thatman zur Verbesserung der Einkünfte sehr wenig; dieFürstlichen Domainen oder Kammergüter, und dieRegalien wurden verschenkt, verpfändet und verkauft,und die Versuche der Domainen»Verbesserung unterdem Churfürsten Joachim dem Ersten hatten kei-nen Fortgang. Während deö dreißigjährigen Krie-ges, zu welcher Zeit der Churfürst Georg Wilhelmüber das Churhaüs Brandenburg und den damit ver-bundenen Staaten herrschte, waren die Finanzen nochin einem schlechten Zustande; denn die Einkünfte be-ließen sich nicht höher als 200,000 Rkhlr., und dabeiwar das Land verschuldet, weil die Krieg führendenPartheyen darin hausten und es aussogen und zer-störten. Unter dem Sohne des genannten Herrschers,dem Churfürsten Friedrich Wilhelm dem Gros-sen, erholte sich daö Land erst wieder von seinen Un-fällen; denn dieser weise Fürst that alles nur mögliche,um den 'Ackerbau, die Gewerbe und den Handel zu er-heben, und dem Lande durch ein gutes Kriegesheer eineschützende Macht zu erwerben; zugleich suchte er, umdieses bewerkstelligen zu können, die Finanzen zu ver-bessern, und durch zweckmäßige, nicht drückende Mitteldie Einkünfte des Staakö zu vermehren; so erhöheteer nach dem Maaße, wie das Volk wieder zu Kräftenkam und sich von seinem Verluste erholte, die Abga-