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Staatsschuld.
ben. Die ordentlichen Einkünfte des Staats beliefensich in den lehren Jahren seiner Regierung beinaheauf 2 Millionen Thaler, wozu jedoch die Einkünfteder neuen Ländererwerbungen mitgerechnet werdenmüssen, die nicht unbedeutend waren, wie z. B. desFürstenthums Halberstadt, der Grafschaft Hohen-stein, der BiSthümer Minden u. Camin, des ErzbiS-thums oderHerzogthumS Magdeburg von Hinterpom-mern rc. rc. Die Stadt und das Amt Burg erwarbdieser Fürst im Jahre 1687 von dem Herzoge zuSachsen Weißenfels, Johann Adolph, für dieSumme von 34,000 Rthlrn.; auch erhielt er für dieim Frieden von St. Germain 1679 wieder zurück-gegebenen Eroberungen an Schweden eine Entschädi-gung von 300,000 Kronenthalern. Bei den vielenVerbesserungen und Aufhülfsgeldern, die dieser Fürstdem unter seinem Vater so gesunkenen Lande zukom-men lassen mußte, hinterließ er dennoch seinemNachfolger einen Schah von 650,000 Thalern.Wie sehr übrigens dieser Fürst bemühet war, seinenVölkern die Mittel zu verschaffen, daß sie die ihnenauferlegten Abgaben entrichten konnten, beweisen dievielen nützlichen Anstalten, die er während seiner acht-undvierzig jährigen Regierung zur Aufmunterung derGewerbe und des Handels errichtete, wie z. B. auchdie Grabung des seinen Namen führenden Kanalsbei der Stadt Mühlrose im Lebuser Kreise des jehigenRegierungsbezirks von Frankfurt, der die Oder mitder Spree vereiniget, und hierdurch den Transport derWaaren sowohl in die Ostsee, als Nordsee erleichtert.Auch war es unter seiner Regierung, wo schon dieAuswanderungen der Protestanten aus Frankreich be-gannen, von denen viele in seine Staaten kamen, undvon ihm liebreich aufgenommen und zu neuen Staats-bürgern gemacht wurden, wofür sie ihr neues Vater-land mit der Gartenkultur und den Manufakturen be-«l)e<. rech. E»c. Th. 6l,xv. L