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Staatsschuld.
über die Grundsätze, nach welchen der große Churfürstdie Regierung in den letzten Jahren seines Lebens ge-führt habe, und theilte darauf die bis dahin zum Theilin der Person des Premierministers vereiniget gewese-nen Geschäfte wieder in verschiedene Zweige ab, underrichtete zur besseren Verwaltung der Finanzennoch im Jahre 1723 das General-Direktorium undtheilte es in vier Departements, deren jedem ein be-sonderer Finanzminister vorgesetzt ward. Die Aus-gaben seines Hofes setzte er monatlich auf 4000Thaler fest. Die Staatseinkünfte beliefen sich, nachFriedrichs des Großen Zeugniß in der Ge-schichte seiner Zeit, auf 7,400,000 Thaler. Der Ge-neral-Etat am Ende der Regierung Friedrich Wil-helm S d e s E r st e n von den sämmtlichen Einkünftendes Staats bestand in zwei Hauptabtheilungen: 1) indem General.Etat der General-Kriegskasse, welcherdie Contributions- und Lizentgelder, auch andere Ein-künfte des Staats mit den Assignakionen und ordinä-ren Dispositionen gedachter Einkünfte, alles Monat-weise, enthielt, und 2) in den Königlichen Domainen,Quartalweise. Von dem General > Etat der General-KriegSkasse betrug jährlich die Einnahme, mit den vonder General-Domainenkasse an die General-KriegS-kasse zur Unterhaltung der neu angeworbenen Truppenbezahlten 1,960,301 Rthlr., 5,977,407 Rchlr. 19 Gr.,und die Ausgaben: 5,810,233 Rthlr. 18 Gr.; eö bliebalso in der Einnahme der genannten Kasse jährlich einÜberschuß von 167,174 Rthlr. und 1 Gr. Von demGeneral-Etat der General. Domainenkasse betrug diejährliche Einnahme 3,358,600 Rthlr. Rechnet mannun die oben angeführte Ausgabe von 1 , 960 ,lMRthlr. ab, so bleiben zur Unterhaltung des KöniglichenHofstaats, Bezahlung der Wittwen- und Apanage-Gelder, auch Abführung der Besoldung für die Kol-legien, und Bestreitung der vorfallenden Ausgaben