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Staatsschuld.
noch 1,398,299 Rthlr. übrig. Rechnet man nun dieoben angeführte Einnahme der General. Kriegskassezu der eben angeführten Summe der General-Domai-nenkasse, so kommt die oben angeführte Einnahmeungefähr heraus, nämlich dieSumme von 7,375,706Rchlr. Die Lizentgelder und waö dazu gehörte stiegenmonatlich auf 117,054 Rthlr. Bei diesem nur ge-ringen Ueberschusse war die im Schoße hinterlasseneSumme von 8,700,000 Rthlr. und die weit größergewesen seyn soll (s. unter Staat, Th. 162, S. 433)wirklich bedeutend, besonders wenn man annimmt,daß dieser Monarch alle hinterlassenen Staatsschuldenvon seinem Vater getilgt, ein Heer von 76,000 Mannmit großen Kosten errichtet und unterhalten, Armen-und Waisenhäuser, Fabrikgebäude, ganze Dorfschaf-ten angelegt, Städte vergrößert und verschönert, unddarauf, mit der Verschönerung der Residenz Berlinund der Gründung Potsdams, 6 Millionen Thalerverwandt, arme arbeitsame Familien unterstützt, aufeingewanderke Kolonisten, wie z. B. 18,000 vonihrem Erzbischofe vertriebene Salzburger, in Zeitvon zehn Jahren 5 Millionen Thaler, und zur Wie-deraufnahme Litkhauenö, welches durch HungersnothundverheerendeSeuchen sehr gelitte» hatte, an 5Mil-lionen Thaler verwandt hat rc. Dieses geschah Allesin einem Zeitraume von siebenundzwanzig Jahren, von1713, dem Anfange seiner Regierung, bis zu Endederselben, 1740. — Sein Sohn und Nachfolger,König Friedrich der Zweite, der Große, auchEinzige genannt, behielt die vornehmsten Grund-sähe und Regeln seines Vaters in der Finanzverwal-tung bei, und verbesserte nur das Fehlerhafte. EinSchriftsteller sagt: „Friedrich der Große behieltdie weise Staatsverwaltung bei, und sann nur aufneue Hilfsquellen für den Staat, welche durch dieVeränderung der Zeit und Umstände nothwendig ge-