Band 
Hundert fünf und sechzigster Theil welcher die Artikel Staatsschuld bis Staatsverwaltung enthält.
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Staatsschuld.

macht wurden, und verband große Sparsamkeit undgroßen Aufwand mit solcher Weisheit und Klugheit,daß die Welt darüber erstaunte." Durch kluge Fi-nanzoperationen brachte FriedrichderGroße seineEinkünfte nach und nach jährlich nach einigen Schrift-stellern auf 20 Millionen, nach dem Grafen vonHerzberg auf 24 Millionen, nach andern Schrift-steller auf 28 bis 30 Millionen Thaler, und denjährlichen Geld - Umlauf auf 40 Millionen Thaler.Die Summe der zuletzt angeführten Einkünfte wohlnur am Ende seiner Regierung', nach der Vergröße-rung seiner Staaten durch die Theile von Polen undden Antheil der Grafschaft Mannsfeld. Nimmt mannur die jährlichen Einkünfte auf 20 Millionen Rrhlr.an, und rechnet 5 Millionen Unterthanen vom Civil-stände, so brachte jeder Civilist der Regierung jährlich4 Rthlr. ein. Man will annehmen, baß Friedrichder Große, ungeachtet der bedeutenden Summen,die er seit dem Huberkusburger Frieden vom Jahre1763 bis zu seinem Tode 1786 auf seine Staatendurch neue Anbaue, durch Unterstützung des Acker-baues, der Manufakturen und Fabriken rc. rc. ver-wandt hat, und die man auf 40 Millionen angiebt,worunter die Festungsbauten mitbegriffen sind, denSchatz seines Vaters mit solchen beträchtlichen Sum-men vermehrt habe, daß er seinem Nachfolger,Friedrich Wilhelm dem Zweiten, denselbenmir 100 Millionen Rthlr. (Andere geben jedoch nur70 Millionen an) hinterlassen hat, und dabei dasLand, trotz der kostspieligen Kriege in den zwei erstenDecennien seiner Regierung, ganz schuldenfrei. Auchwar in dem Staate weiter kein Papiergeld vorhandenund im Umlaufe, als die Bankobligationen und Bank-noten, seit dem Isten Januar 1767, zu 4, 8,10,20,50, 100, 500 und 1000 Pfd., 100 Psd. zu 13URthlr. Cour. gerechnet, und dann die Chur- und