Band 
Hundert fünf und sechzigster Theil welcher die Artikel Staatsschuld bis Staatsverwaltung enthält.
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Staatsschuld.

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mic Ausschluß der Emdner Conventionistenund der Lichkensteinischen Forderung, -durch Ac-cord mit 26 Prozent bezahlt. Die Emdner Con-ventionösumme, 30,408 Rthlr. 9 W. Kapital, und1534 Rthlr. 9 Sch. 12 W. Zinsen, zahlte der Kö-nig ganz, und dieLichtensteinischeForderung von37,712 Rthlr. 8 Sch. 1 W., nebst 1996 Rthlr.25 Sch. 8 W. zog er uä kiseurn ein. Dagegen er-hielt die verwittwete Fürstin SophieWilhelmine,Karl EdzardS Gemahlin, jährlich 6000 Rthlr.Apanage, nebst 200 Rthlr. Morgengabezinsen, unddie Vaters Schwester von dem genannten Fürsten, dieletzte Prinzessin aus dem Hause Cirksena,Fried e-rikeWilhelmine, 1500 Rthlr. Apanage. Rech-net man nun hierzu, daß dieses Fürstenthum so harteVerluste im siebenjährigen Kriege erlitt, indem es anContributionen während dieses Krieges an die Fran-zosen und Oesterreicher, die das Land besetzt hatten,1,453,708 Rthlr. zahlen, und nach dem Frieden 1764noch 606,663 Rthlr. Kriegsschulden zu bezahlen hatte,die Einquarcierungs-, Fuhr-, Handdienst-, Plünde-rungskosten (die gewaltsame Plünderung unter demMarquis deConflansim September 1761 betrugallein 358,557 Rchlr.) rc. ungerechnet, wozu der Kö-nig aus seinen Domainen 3483 Rthlr. beitrug, sowird man leicht gewahren, welche Ausgaben der Mo-narch noch bei dieser Ländererwerbung machenmußte, ehe er Einkünfte daraus ziehen konnte. — ZuEnde der Regierung Friedrichs des Großen, inden 1780r Jahren, betrugen die Gesammteinkünftedes Staatö, jedoch unverbürgt auf diese Summe,etwas über 27 Millionen Rthlr., wovon der Königfür sich und seine Familie, also für den ganze Hof-staat, nur 1,200,000 Rthlr. verwendete; für seinePerson, nach dem Ritter von Zimmer mann,220,000 Rthlr. wovon, da er die Freuden der Tafel sehr