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Hundert fünf und sechzigster Theil welcher die Artikel Staatsschuld bis Staatsverwaltung enthält.
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Staatsschuld.

liebte, 12,000 Rthlr. jährlich für die Königliche Kücheausgesetzt waren. Der Civil-Etat betrug 2,300,000Rrhlr., der Militair Etat 12^ Millionen, und die Pen-sionen 130,000 Rthlr. Ein Schriftsteller sagt: „Manfindet am Berliner Hofe, außer dem goldenen Tafel-service, am Werthe gegen 3,900,000 Guld., und denJuwelen des Königs, am Werthe 5 Millionen, keineSchatzkammer von Kostbarkeiten, aber eine volleSchatzkammer mit 100 Millionen Thalern baarenGeldes angefüllt; denn es werden jährlich an 6Millionen baar in den Schatz gelegt." — UnterKönig Friedrich Wilhelm dem Zweiten be-ließen sich die Staatseinkünfte durch bedeutende Län-dervermehrungen, als von einem großen Theile von Po-len, unter der Benennung von „Süd- und Neuost-preußen" und einem Theile derWoywodschaftKrakauunter dem Namen „Neu-Schlesien," und durch dieFürstenthümer Anspach und Baireuth, über 30 Mil-lionen Thaler, obgleich von der andern Seite durch dieAufhebung der Tabaksregie und durch das Kaffeemo-nopol wieder Einiges an der Einnahme eingebüßt wor-den. Wenn gleich die Einkünfte bedeutend waren,so verursachte doch der nicht ganz glücklich geführteFeldzug am Rhein gegen die Französische Republik,die Rüstung gegen Oesterreich zum Vortheile der Tür-ken, die Rüstung gegen Polen, und viele andere Aus-gaben nicht nur eine Erschöpfung des ansehnlichenSchatzes, sondern dieser Monarch hinterließ auch nochwährend seiner kurzen eilfjährigen Regierung, von1786 — 1797, an 18 Millionen Rthlr. Schulden,welche Summe Andere noch weit höher, 23 Millio-nen, angeben; dagegen vermehrte er seine Länder,wie schon angeführt worden, durch Theile von der1795 aufgelöseten Republik Polen, und drei Jahrefrüher, also im Jahre 1792, durch Anspach unvBayreuth. Unter dem Könige Friedrich W>l-