Band 
Hundert fünf und sechzigster Theil welcher die Artikel Staatsschuld bis Staatsverwaltung enthält.
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198 Saatsschuld.

4 Prozent zu verzinsenden Kapitalien eingezogenenDokumente ein bedeutender Theil gleichfalls verbrannt.Ueberhaupt sind seit der Errichtung der Staatsschul,den-TilgungS Kommission, nach der Verordnung vom5ten März 1813 bis zum Schlüsse des Jahres 1832,theils durch diese Kommission, theils durch andere Be>Horden, ungefähr 5^ Millionen einzeln wieder einge.zogener Staatsschuld-Dokumente über eine nachge-wiesene Summe von 310,358,177 Rkhlr. 13 Sgr.4 Pf. verbrannt worden, worunter jedoch eine nichtunbeträchtliche Anzahl solcher Effekten begriffen war,die durch verschiedene öffentliche Kassen und Fonds,zum Theil schon vor der Stiftung der Staatsschulden-Tllgungökaffe, eingezogen worden waren, und auf demStaatsschulven-Etat nicht aufgenommen gewesen sind,deren Vernichtung aber als Staatsschuld-Dokumenteauf eben diese Weise geschehen mußte. Nach demBerichte der Haupt-Verwaltung der Staatsschuldenhat der Tilgungsfonds seine sämmtlichen Aktiva zurTilgung der angeführten Summe von 42,976,727Rthlr. 29 Sgr. 6 Pf., zu welcher Einlösung nur39,168,173 Rthlr. 23 Gr. I Pf. wirklich verwendet,und 40,972 Rthlr. 24 Sgr. 4 Pf. noch im Beständegeblieben und für das folgende Jahr zur Tilgung über-kragen worden sind, zu einem Durchschnittspreise von91^ Prozent erworben. Auch ist bei der Tilgung derStaatsschulden der höchst möglichste Cours berücksich'tigek worden; denn als dieStaatSschulden-Verwalkunzim Jahre 1820 ihre Geschäftsführung begann, standendie Sraatsschuldscheine 71^ Prozent; da aber dieAufnahme neuer Darlehen in dieser Zeit fast von allenStaaten versucht wurde, so konnte cö nicht fehlen, daßdieses auch ein Sinken des Courses der Staarspapierezur Folqe haben mußte, und so waren sie bis zum27sten März 1821 bis auf 66S Prozent gefallen, vonda ab singen sie wechselöweise wieder an zu steigen, so