Band 
Hundert fünf und sechzigster Theil welcher die Artikel Staatsschuld bis Staatsverwaltung enthält.
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Staatsschuld.

H e r d e g e n, Chef des Finanz-DspartemenkS der Kam.-mer eine Totalübersicht der Resultate der Finanzver.waltung vom Isten July 1832 bis dahin 1835 mit.Nach dieser Uebersicht wurde die Einnahme für diedrei Etatjahre 1832 — 35 mit 27,562,446 Gul.den 25 Kr. veranschlagt, welche die Ausgabe von27,576,142 Guld. decken sollte, wobei aber ein De.ficit von 13,695 Guld. 35 Kr. in Aussicht stand.Hierzu kam noch ein Mehrbestand für das Kataster,so, daß das Deficit im Ganzen 82,310 Guld. 36 Kr.betragen hatte. Es wurden aber in Wirklichkeit inder gedachten Periode 31 Millionen 015,986 Guld.57 Kr. eingenommen, und 27 Millionen 857,630Guld. 53 Kr. ausgegeben, so daß sich für 1832—35ein reiner Ueberschuß von 3 Millionen 158,356 Fl.4 Kr. herausstellte. Bei den Einnahmen haben un-ter andern die Veranschlagungen übertreffen: dieSteuern mit einem Überschüsse von2,159,921 Guld.,worunter die Zolleinnahme allein mit 1,223,367 Guld.17 Kr. befindlich ist. Ueberschritten wurden die Aus-gaben unter andern bei den Apanagen mit 30,000, beiden Civilpensionen um 22,885 Guld. 6 Kr., bei denMilitairpensionen um 10,449 Guld. 52 Kr. Weni-ger verausgab wurde unter andern bei dem Justiz-Departement 37,978 Guld. 34 Kr.; bei den Land-ständen 5800 Guld. rc. rc. Wie sehr die IndustrieWürtembergS vorschreitet, gewahrt man bei den Ge-werben; denn die Gewerbetreibenden hatten sich von1829 an nicht nur in der Zahl, sondern auch in derBedeutsamkeit der Gewerbe vermehrt. Im Jahre1829 betrug die Zahl der Gewerbetreibenden im Lande142,922, und im Jahre 1835, 154,922, also um12,000 hatte sich die Zahl in dieser Periode vermehrt,welche einen Mehrbetrag von 58,716 Gulden anSteuern zahlte; denn im Jahre 1829 betrug die Ge-werbesteuer 302,911 Guld., und 1835 361,627 Guld.

Oec. rechn. Luc. Th. Ll6XV. Ä