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Staatsschuld.
be> Gulden bei 9 Millionen Gulden Schaden, der dem
>ten Lande durch die feindlichen Heere zugefügt worden,
den betragen haben sollen, suchte dessen Nachfolger Karl
da- Wilhelm, bekannter als Karl der Dritte, durch
rld. einen weisen Staatshaushalt zu tilgen, wobei er den.
der noch das Land mir Fürstlicher Freigebigkeit zu einem
en, großem Flore zu bringen suchte, indem er die Industrie
zu- und die Künste u. Wissenschaften unterstützte. Sein
>rei Enkel und Nachfolger in der Regierung, der Mark.
M gras Karl Friedrich, nachheriger Churfürst, und
>nd zuletzt Großherzog, der am 10. Juny 1811 in einem
58 Alter von 82^ Jahren starb, nachdem er von 1746 an
ro- 65 Jahre lang zum Wohls seiner Unterthanen regiert
ms und in dem letzten Drittel seiner Regierung, in welches
>ng die Französische Revolution fiel, manche Stürme, die
zur sein Land trafen, indem es von den Franzosen 1796
ehr besetzt und hart mitgenomen wurde, ausgestanden hatte,
mußte in dieser Zeit nach Bayreuth fliehen, kehrteu- aber nach dem mit Frankreich unter großen Opfern
uß abgeschlossenen Frieden nach seinem Staate zurück;
>e» allein die Durchzüge fremder Truppen konnte er nicht
rrs hindern, besonders beim Wiederausbruche des Krieges
oft zwischen Frankreich und Oesterreich, nach dem Frieden
ich von Campo-Formio. Die Länder, welche Karl
m, Friedrich verlor, erhielt er späterhin reichlich ersetzt,
cch und mit ihnen die Churfürstliche und dann die Groß-
m- herzogliche Würde. Mit dieser Ländervermehrung
)er vermehrten sich zwar die Einkünfte; allein das Land
'en hatte doch zu viel gelitten, und die Verbindung
er mit Frankreich durch den Rheinbund und Familien,
m, bände nöthigten diesen Fürsten bei dem fortdauernden
en Kriege sein Bundeöcontingent zu stellen und zu unter«
er, halten. Im Jahre 1808 betrug die aus den Steuern
m und andern Abgaben, aus Kapitalzinsen und Regalien
S, fließende Staatseinnahme 2,953,789 Guld.; allein
er- das Deficit betrug 1,200,000 Guld., welches die auf