267
Staatsschuld.
Hunderts werden sie auf 1,390,000 Rthlr. angegeben,nämlich Anhalt - Dessau 710,000, Anhalt. Bernburg450,000, und Anhalt-Köchen 250,000 Gulden. —Die Einkünfte der Länder des Fürsten vonWal-deck und Pyrmont betrugen im ersten Jahrzehendieses Jahrhunderts nach der Angabe Einiger auf375,000, nach Andern auf 470,000 Gulden, undim dritten Jahrzehen auf 400,000 Gulden. DieStaatsschulden sind unbekannt. — Die Einkünfte derFürstlich Lippe-Detmoldischen Lande betru-gen im ersten Jahrzehen dieses Jahrhunderts 225,000Guld., und im dritten nach Einigen auf386,000, nachAndern auf 460,000 Gulden; und diejenigen derFürstlichSchaumburg-Lippischen Lande amAnfange dieses Jahrhunderts 80,000, und im drittenJahrzehen desselben 215,000 Gulden. Schulden ha-ben diese beiden Fürstenchümec nicht, wenigstens nichtSchaumburg-Lippe. — Die Einkünfte der Für-stenthümer Hohenzollern-Hechingen undHohenzollern - Siegmaringen betrugen amAnfange dieses Jahrhunderts 300,000 Guld., wovonErsteres 60,000, Siegmaringen 240,000 Guld. er-hält, und im dritten Jahrzehen desselben Hechingen80,000 und Siegmaringen 300,000 Gulden. DieEinkünfte des Fürstenthums Lichtensteinbetragen nach Einigen 20,000, nach Andern 40,000Gulden. Das Fürstlich LichtensteinischeHaushat auch noch große Besihungen in dem Oesterreichi-schen Staate, die jährlich 1,500,000 Gulden einbrin-gen. — Die Einkünfte der Fürstlich Reußi-schen Lande betrugen in dem ersten Jahrzehen die-ses Jahrhunderts von allen Linien zusammen 540,000Gulden, wovon Greiz oder Graiz 130,000, Schleiz170,000, Lobenstein 125,000, und Ebersdorf 115,000Gulden zogen. Nach neueren Angaben die Reuß-Greizi-sche Linie 130,000, die Schleizische Linie 110,000