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Staatsschuld.
der in die Schatzkammer floß. Die Schulden Däne.markS vom dreißigjährigen Kriege her, waren unterder Regierung Königs Friedrich des Viertennach und nach abgetragen worden, so daß bei demTode dieses Königs im Jahre 1730 der Staat nichtnur keine Schulden hatte, sondern dieser Monarchnoch einen Schatz von mehreren Millionen hinterließ.Der Nachfolger Friedrichs, König ChristianderSechste, brachte durch viele zu weit getriebeneAusgaben, wozu auch die vielen prachtvollen Bautengehörten, neue Schulden auf dos Land, die bei seinem1746 erfolgten Tode über 2 Millionen Rthlr. aus-machten. Sein Sohn und Nachfolger, König Frie«brich der Fünfte, vermehrte die Staatsschulden bisauf 20,232,905 Rthlr., welches theils durch Ueber-nahme von Schulden, die auf den Besitzungen desHerzogs von Holstein. Plön hafteten, welche nachdem Tode des Herzogs, 1761, an Dänemark fielen,und wobei auch noch andere Geldverbindlichkeiten wa>ren, theils durch Land- und Seerüstungen, große Bau-ten, und durch viele andere Anstalten zum Wohle undNutzen seiner Unterthanen, deren vollkommenste Liebeer bis ans Ende seines Lebens genoß, weil er Alleszu ihrem Besten gethan hatte. Unter der Regierungvon Christian dem Siebenten und der Regent-schaft seines Sohnes, des nachherigen Königs Frie-drichdesSechsten, vermehrten sich die Staatsschul-den, hauptsächlich während derKriege mit England zuAnfange dieses Jahrhunderts; denn vor denselben,besondere in den 1790r Jahren, war es dem Regentengelungen, durch eine weise Staatsverwaltung die biszum Jahre 1791 auf 22 Millionen herangewachseneStaatsschulden bis auf 15 Millionen zu tilgen; nurdie schon erwähnten Kriege mit den Engländern, unddann das Festhalten an Frankreich, vermehrten vonneuem die Staatsschulden, und brachten sie zu einer